Life Science Emmas magische Arme

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Dank eines 3D-gedruckten Exoskeletts kann ein kleines Mädchen trotz der Krankheit Arthrogryposis Multiplex Congenita (AMC) seine Arme heben und spielen.

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Mit dieser speziell angepassten Prothese kann Emma eigenständig essen, malen und jemanden umarmen.
Mit dieser speziell angepassten Prothese kann Emma eigenständig essen, malen und jemanden umarmen.
(Bild: Stratasys)

Lavelle ist eine energiegeladene, unaufhaltsame Mutter, deren jüngste Tochter Emma mit Arthrogryposis Multiplex Congenita (AMC) geboren wurde. Auf einer Konferenz in Philadelphia für AMC-betroffene Familien erfuhr Lavelle vom Wilmington Robotic Exoskeleton (WREX), einem Hilfsgerät aus Metallstangen mit Gelenken und Widerstandsbändern. Damit können Kinder mit unterentwickelten Armen spielen, selbständig essen oder ihre Mutter umarmen.

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AMC ist eine nicht progressiv verlaufende Erkrankung, die zu Gelenkversteifungen und unterentwickelten Muskeln führt. Bei Emmas Geburt waren ihre Beine zu ihren Ohren hochgestreckt und ihre Schultern eingewinkelt. „Sie konnte nur ihren Daumen bewegen“, so Lavelle. Die Ärzte operierten Emma sofort und schienten ihre Beine. Die Eltern nahmen ihr Baby mit nach Hause und waren fest entschlossen, die beste Pflege für ihr Kind zu suchen. Medizinische Spezialisten prognostizierten, dass Emma aufgrund von AMC niemals ein annähernd normales Leben führen könne. Sie entwickelte sich langsamer als ein durchschnittliches Kind und verbrachte den Großteil ihrer ersten beiden Lebensjahre mit Gipsverbänden oder Operationen. Da Emma nicht in gleicher Weise spielen oder mit ihrer Umwelt interagieren konnte, wie die ältere Tochter von Lavelle, war die Mutter besorgt, dass auch Emmas kognitive Entwicklung zurückbleiben würde.

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