Elektrohubzylinder Elektrozylinder setzt neue Standards
Parker Hannifin hat die Reihe der Elektrohubzylinder ET im neuen Design weiter entwickelt. Leistungsdichte und Lebensdauer bei den elektromechanischen Linearaktuatoren konnten erhöht werden. Typische Anwendungen sind Hub-, Press- und Handhabevorgänge in der Industrieautomation.
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Vorerst bietet Parker die neue Reihe der ET-Zylinder in drei Baugrößen an – den ET050, ET080 und den ET032. Die statischen Vorschubkräfte bewegen sich im Bereich von 2400 bis 25100 N.
Die ET-Zylinder bieten dem Anwender Vorteile bei der Leistungsdichte im Verhältnis zur Baugröße - und das bei hohen zulässigen Axialkräften. Diese Vorteile kommen insbesondere den Anwendungen mit konstruktiven Einschränkungen durch ein zusätzlich hohes Maß an Betriebssicherheit zu Gute.
Wie bereits von der aktuellen Produktreihe bekannt, unterstützt Parker auch den aus Energiegesichtspunkten immer wichtigeren Umstieg von pneumatischen sowie hydraulischen Antriebstechnologien auf elektromechanische Antriebe nicht zuletzt durch die konsequente Einhaltung der Pneumatik-ISO-Flanschnorm (DIN ISO 15552:2005-12).
Die Initiatoren sind jetzt direkt im Profil versenkbar. So werden unnötige Störkanten im Vorfeld konsequent vermieden. Aber auch das Design des Zylinders zeigt keine harten Übergänge in der Außenkontur.
Für den Anwender ermöglicht sich so eine vereinfachte Reinigung bzw. das Handling des Aktuators wird deutlich sicherer. Die integrierte Verdrehsicherung der Kolbenstange reduziert den Konstruktions- und Materialaufwand, da keine externe Konstruktion zur Sicherung erforderlich ist. Parker unterstützt den Konstruktionsprozess durch eine internetbasierende Datenbank zur Erzeugung diverser 3D-CAD-Formate.
Eine ausgeklügelte Riemenspannvorrichtung vereinfacht die bisher sehr komplexe Montage eines parallel angebauten Motors. Die in vielen Anwendungen immer wichtigere Frage nach der Geräuschbelastung während des Zylinderbetriebs konnte in umfangreichen Versuchen und daraus resultierenden konstruktiven Änderungen auf ein Minimum reduziert werden. Damit kann der Zylinder auch ohne Bedenken in medizinischen Anwendungen eingesetzt werden.
Ein integrierter Kraftsensor erhöht die Prozesssicherheit abzielt. (ud)
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