Getriebe

Elektrofahrzeuge können bis 2030 einen Weltmarktanteil von 10 Prozent erreichen

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Experten erwarten erhebliche Wirkungsgradsteigerungen

Auf die Frage, wie hoch die Erwartungen an die Wirkungsgradsteigerungen im konventionellen Antrieb in nächsten fünf Jahren sein werden, antworteten über 30 Prozent fünf bis zehn Prozent. Mit einer Wirkungsgradsteigerung von ein bis fünf Prozent rechneten 22,7 Prozent. Über ein Drittel zeigte sich allerdings sehr optimistisch. 18,9 Prozent erwarteten Verbesserungen von zehn bis 15 Prozent und weitere 15,4 Prozent sogar von über 15 Prozent. „Es wird vor allem auch eine Frage des Kraftstoffs sein“, stellte Spicher dazu fest. Bei Gas oder Biokraftstoffen könnten sich die Wirkungsgrade noch einmal ganz anders darstellen. Für Klüting spielte aber auch das Gewicht der Fahrzeuge zur Optimierung der Wirkungsgrade eine entscheidende Rolle. „Wenn wir die bereits heute verfügbaren Techniken intelligent einsetzen, können wir schon heute einige Prozentpunkte holen“, betonte Klüting.

Trend zu mehr Gängen

Besonders die Spreizung der Getriebe wird eine immer größere Rolle in der Getriebe-Entwicklung spielen, waren sich die Experten einig. Eine Mehrheit von 41,8 Prozent erwartete in den nächsten zehn Jahren eine durchschnittliche Spreizung der Getriebe auf acht Gänge. Fast 30 Prozent prognostizierten eine Spreizung von sieben Gängen und 13,8 Prozent erwarteten sogar neun Gänge.

Optimistische Erwartungen an die wirtschaftliche Entwicklung der Autoindustrie

Durchaus optimistisch schätzen die Teilnehmer des CTI Getriebe-Symposiums die künftige Entwicklung der Automobilwirtschaft ein. Auch wenn das kommende Jahr schwierig sein werde, schätzten über 45 Prozent die Perspektiven gut ein. Ein Drittel der Befragten allerdings sah die Autoindustrie in einer zweiten Phase der Rezession, die noch einige Jahre andauern werde. (ud)

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