Energiesysteme Elektro-Rikscha Hydrogenia setzt auf Brennstoffzellenantrieb

Redakteur: Jan Vollmuth

Um die CO2- und Schadstoffbelastung zu verringern, sind besonders in Großstädten geräuscharme, energieeffiziente und emissionsarme Antriebe für Kleinfahrzeuge gefragt. Die Fraunhofer-Institute IFAM in Dresden und ISE in Freiburg haben deshalb ein neues Energiesystem entwickelt, das erstmals in der Elektro-Rikscha "Hydrogenia" eingesetzt wird.

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(Bild: Fraunhofer IFAM)

Das Besondere an dem innovativen Gefährt: Der integrierte Polymerelektrolyt (PEM)-Brennstoffzellenantrieb des aufgerüsteten Pedelecs ist mit einem speziell konzipierten Metallhydridtank zur robusten und Platz sparenden Wasserstoffspeicherung gekoppelt. Dadurch kann das Fahrzeug nicht nur längere Strecken zurücklegen als mit Batterien, sondern auch deutlich schneller betankt werden. Zudem erhöht dieser Ansatz die Sicherheit des Antriebssystems.

Die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Wasserstofftechnologie um Dr. Lars Röntzsch beschäftigen sich schon seit einigen Jahren mit der Herstellung, Verarbeitung und dem Test von Metallhydriden – unter anderem für Anwendungen zur Wasserstoffspeicherung und Wärmegenerierung. Mit der Wasserstoff-Rikscha präsentieren die Experten einige Ihrer Forschungsergebnisse nun der Öffentlichkeit. (jv)

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