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Einspeiseumrichter erzielt im Teillastbereich bestmöglichen Wirkungsgrad
Damit gleicht der aeocon auch mechanische Fertigungstoleranzen der KWEA aus. Durch den weiten Eingangsspannungsbereich und der Regelung auf der optimalen Anlagenkennlinie erzielt er insbesondere im Teillastbereich jederzeit den bestmöglichen Wirkungsgrad. Das wirkt sich positiv auf den Energieertrag aus. Neben Regelungsaufgaben im Betrieb kann der wartungsfreie aeocon zusätzlich verschiedene Schutzfunktionen wie beispielsweise das Herunterbremsen der Anlage bei Netzausfall übernehmen. Dabei wird der Rotor durch einen externen Bremswiderstand kontrolliert belastet. "Die integrierte Bremsfunktion war uns besonders wichtig, um die Anlage besser kontrollieren zu können", meint Vicente Martinez. Wenn die Anlage mehr Leistung bringt als das Netz verkraften kann, aktiviert der Einspeiseumrichter die integrierte Lastwiderstandsregelung. "Überschüssige" Leistung bis 5 Kilowatt wird auf diese Weise sicher abgeführt und dient in Wärme umgewandelt beispielsweise der Heizungsunterstützung.
Einspeiseumrichter eignen sich auch für dreiphasig einspeisende Kleinwindenergieanlagen
Das Gerät wird einphasig an das 230 Volt-Netz angeschlossen. Je nach aeocon-Modell – Sieb & Meyer bietet zwei Baureihen 4000 und 5000 – liegt die Netzeinspeiseleistung bei 4 oder 5 Kilowatt. Die einzelnen Geräte lassen sich durch die integrierte galvanische Trennung parallel schalten. Dadurch eignen sie sich auch für die Ausrüstung dreiphasig einspeisender KWEA bis 15 Kilowatt. Die Einspeiseumrichter können via Com-Box untereinander kommunizieren und auf diese Weise im Störfall entsprechend reagieren. Zusätzlich verfügen sie über potentialfreie Relaiskontakte für eine übergeordnete Steuerung von Handshake-Signalen. Damit ist die Steuerung der KWEA jederzeit über den Betriebszustand des aeocon informiert. "Speziell die neue Baureihe aeocon 4000 und 5000 zeichnet sich durch eine gesteigerte Bremsleistung und eine höhere Betriebssicherheit aus. Er lässt sich noch besser steuern als seine vorherigen ‚Kollegen’ und liefert bei stärkerem Wind kurzzeitig mehr Energie", erläutert Ralph Sawallisch. Sämtliche Geräte verfügen über die Schutzklasse IP 54 und eignen sich damit auch für den Einsatz im überdachten Außenbereich.
Windturbine kann auch niedrige Windgeschwindigkeiten effektiv nutzen
Der Anschlussbereich der aeocon Einspeiseumrichter ist leicht zugänglich. Das erleichtert den Technikern die Arbeit. "Außerdem lassen sich die Inverter von Sieb & Meyer leicht mit Geräten der unterschiedlichsten Hersteller kombinieren. Sie sind unkomplizierter zu bedienen und einfacher per Computer zu überwachen als vergleichbare Einspeiseumrichter", bestätigt Martinez. Er setzt die aeocon Modelle seit einem halben Jahr ein. Seine Erfahrung: Die Energieausbeute in den KWEA mit neuem Einspeiseumrichter ist rund 30 Prozent höher als zuvor. "Doch um diesen Wert sicher bestätigen zu können, brauchen wir noch mehr Erkenntnisse. Auf jeden Fall laufen die Anlagen effizienter und länger als bisher, weil die Windturbine mit dem aeocon in der Lage ist, auch niedrige Windgeschwindigkeiten effektiv zu nutzen. Außerdem sind die Geräte wartungsfrei", erklärt Vicente Martinez. (jus)
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