Handhabung

Einheitliche Plattform ermöglicht Steigerung der Taktgeschwindigkeit

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Einfache Anlagenbedienung per TFT-Anzeige

„Die universale SPS-CPU ist das Kernstück der iQ Platform und erlaubt einen besonders schnellen Datenzugriff. Die Motion-CPU liefert hochdynamische, flexible Servotechnik. Das in dieser Anlage integrierte System kann bis zu acht Servoachsen gleichzeitig steuern und verfügt über eine Schnittstelle zu SSCNET III“, beschreibt Peter Mischitz die Komponenten.

„Das 15 Zoll große HMI aus der GOT16-Serie ermöglicht die einfache Anlagenbedienung per TFT-Anzeige mit einer Darstellung von 1024 mal 768 Pixeln und 65.536 Farben. Sonderfunktionen wie ein großer Datenspeicher von 15 Megabyte und umfangreiche Netzwerkanschlüsse sind bereits integriert und können mit Optionskarten zusätzlich erweitert werden.“

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Neben diesen auf der iQ Platform aufbauenden Komponenten verfügt der Rundtakttisch über eine Sicherheitssteuerung SPS Safety Controller CPU mit 255 Funktionsblöcken im Programmspeicher. Außerdem stammt die komplette Servotechnik von Mitsubishi Electric. Hierzu zählen zwei digitale AC-Servoverstärker vom Typ MR-J3-B für Motorenleistung bis 3500 beziehungsweise 5000 Watt. Sie sorgen dafür, dass die Trägerplatte in der Mitte des Tisches rundläuft und schließen den Kreislauf des Ein- und Aussetzens der Produkte. Dabei halten sie die Geschwindigkeit synchron.

Die Schaltschränke sind als Einheit konzipiert und können einfach in die Fertigungslinie integriert werden. Die Anlage selbst lässt sich problemlos an eine marktübliche MES- oder ERP-Lösung anschließen.

Das Konzept für den Rundlauftisch für Leckagetests ist auf unterschiedliche Prozessschritte wie Fügeaufgaben, Umformen, Beschichten oder weitere Messvorgänge in der Mikro-Montage anwendbar. Mit diesem Ansatz richtet sich PInS Industrialization Aachen an externe Kunden, die höchst zuverlässig Teile in großer Stückzahl herstellen, kontrollieren und messen müssen.

Mithilfe von Mitsubishi Komponenten konnte die Geschwindigkeit im Vergleich zum Vorgängermodell je nach Anforderung um bis zu 80 Takte erhöht werden. Die beschriebene Leckage-Teststation ist in der Regel inline in eine komplette Fertigungslinie integriert. Der Durchmesser einer solchen Anlage kann von 120 cm bis zu maximal 300 cm reichen, je nach Größe der zu verarbeitenden Teile und nach Anzahl der Arbeitsstationen auf einem Tisch. Mit 210 cm hat das erste Modell ein mittleres Format.

Das Konzept eignet sich für zahlreiche Applikationen

Die exemplarische Leck-Testanlage kann in ganz verschiedenen Industrien im Rahmen der Prozesssicherheit eingesetzt werden, um Produkte in Hochgeschwindigkeit auf mögliche Leckage zu prüfen, zum Beispiel in der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie, der pharmazeutischen Industrie, im Automobilsektor oder in der Feinmechanik wie der Medizintechnik.

Karl-Heinz Hohaus erläutert: „Ziel ist es beispielsweise, die Haltbarkeit von in Schutzatmosphäre verpackten Lebensmitteln, die Sterilität von Ampullen und Spritzen oder die einwandfreie Funktionsweise sicherheitsrelevanter Fahrzeugkomponenten wie zum Beispiel Bremsbaugruppen zu gewährleisten. Der Rundtakttisch ist auch bei hoher Geschwindigkeit in der Lage, bruchempfindliche Teile wie Glasröhrchen zuverlässig zu handhaben. Aufbauend auf diesem Konzept lassen sich Rundtische für viele verschiedene hochpräzise Mikro-Montage- und Kontrollarbeiten in Hochgeschwindigkeit realisieren – beispielsweise bei der Fertigung von Xenon-Lampen anfallende Schweiß- und Laserprozesse, ultra-reine Gasprozesse, hochgenaue Dosierung und Zufuhr von Fest- und Flüssigstoffen, Beschichtungsvorgänge oder die optische Produktionskontrolle.“ (jv)

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