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ECAD-Software

Ein durchgängiger Konstruktionsprozess – von der Mechanik bis zur Fluid- und Elektrotechnik

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Hoher Anteil an Pneumatik

Die Projektierung mit Eplan wird nicht nur für die Planung der Elektrotechnik genutzt, sondern auch für die Pneumatik. Manfred Schaper: „Wir automatisieren die Anlagen in hohem Maße mit Pneumatik.“ Dafür ist Eplan Fluid das geeignete Werkzeug: „Unsere Konstrukteure konfigurieren die Ventilinseln auf dem Festo-Portal, senden einen Code an Festo und erhalten die entsprechenden Eplan Daten. Das funktioniert sehr gut.“

Auf der CAD-Seite sorgt die enge Verbindung von Eplan Fluid und Eplan Electric P8 für ein durchgängiges Konstruieren der pneumatischen Automatisierungstechnik. Bei der Auswahl anderer Komponenten wie z.B. Frequenzumrichter nutzt KWS intensiv das Eplan Data Portal. Auch das vereinfacht das Konstruieren ganz wesentlich, weil dem gesamten Engineering eine einheitliche Daten- und Informationsbasis zur Verfügung steht.

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Vom Zeichnen zum Parametrieren

Mit der Einführung der Eplan Werkzeuge hat sich die Arbeitsweise der Konstrukteure geändert. Manfred Schaper: „Früher haben wir gezeichnet, jetzt parametrieren wir.“ Das wird auch deshalb geschätzt, weil die Abteilung stark beansprucht ist: „Wir wachsen stark und haben Anlagen für mehrere Standorte in der Projektierung. Mit den neuen Softwarelösungen von Eplan arbeiten wir deutlich effizienter und die Konstrukteure können sich stärker auf kreative Tätigkeiten fokussieren statt Wiederholarbeiten zu leisten.“ Zudem bietet der optimierte Konstruktionsprozess die Voraussetzung dafür, den Kollegen in den einzelnen Produktionsstätten die gewünschten Lösungen schneller zur Verfügung zu stellen.

Das ist umso wichtiger, als die Anlagen von KWS sehr komplex sind und die Konstruktion mit hoher Detaillierung erfolgt. Schon das erste Projekt, das im Hause KWS mit Eplan konstruiert wurde, ging sehr in die Tiefe. Manfred Schaper nennt ein Beispiel: „Bei den Antrieben fordern wir Verlustleistungsberechnungen und Drehmomentnachweise.“

Komplexe Schaltanlagen – hohe Anforderungen

Die Schaltschränke der Anlagen von KWS Saat haben typischerweise eine Breite von 2,40 bis 9 Metern und sind dezentral nach Funktionen und Anlagenteilen auf-geteilt. In vielen Fällen müssen die Anforderungen des Explosionsschutzes beachtet werden, und die meisten Schaltschränke sind mit Löschanlagen ausgerüstet. Bei der Steuerungstechnik bedient sich KWS aus dem großen Siemens-Baukasten und nutzt auch das TIA-Portal. Gebaut werden die Schaltschränke teilweise von Dienstleistern, die dann ebenfalls mit der Eplan Plattform arbeiten.

Die Konstruktion nach dem Motto „Parametrieren statt Zeichnen“ hat sich bei KWS Saat in relativ kurzer Zeit etabliert – aus guten Gründen: Sie spart Zeit und Kosten und erlaubt eine durchgängige Konstruktion über die Gewerke hinweg, bei der die grundlegende Datenbasis mit jedem Schritt angereichert und ausgearbeitet werden kann.

Der nächste Schritt: Schaltschrankplanung in 3D

Vorbereitet wird zurzeit der Einsatz von Eplan Pro Panel, das die Schaltschrankplanung in 3D ermöglicht. Auf der Agenda von Manfred Schaper steht auch die stärkere Nutzung von Makros zum Beispiel für die Antriebe von Armaturen: „Dann gibt der Konstrukteur nur die Parameter ein, der Antrieb wird selbsttätig gewählt und mit allen Daten in den Schaltplan eingesetzt. Das wird nochmals Zeit sparen: Aus dem Fließbild heraus werden wir Makros einfügen, und der Schalt-plan entsteht dann quasi von selbst.“

Ein weiteres Folgeprojekt ist die Erweiterung des Eplan-Nutzerkreises auf den Service: „Die Techniker an der Anlage werden dann auf dem Tablet oder dem Laptop Zugriff sowohl auf die R&I-Schemata als auch auf die Pläne von Electric P8 und Fluid haben. Das vereinfacht die Fehlersuche und beschleunigt die Fehlerbehebung.“ (jup)

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