Hochgeschwindigkeitspresse
Effiziente Presse mit Energierückgewinnung

Von Moog 3 min Lesedauer

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Der Zulieferer Moog und ein Maschinenhersteller haben eine Hochgeschwindigkeitspresse mit Energierückgewinnung entwickelt. Sie verbraucht im Vergleich zu einer konventionellen Presse durchschnittlich nur 20 Prozent der Energie.

Statt 300 kW muss das Stromnetz nur noch 30 kW liefern - die Speichermodule federn die Spitzenlasten ab. (Bild:  Moog)
Statt 300 kW muss das Stromnetz nur noch 30 kW liefern - die Speichermodule federn die Spitzenlasten ab.
(Bild: Moog)

Moog hat gemeinsam mit einem Hersteller von Metallbearbeitungspressen die erste elektrohydrostatische Hochgeschwindigkeitspresse entwickelt, die Energie aus der Dekompression des Pressvorgangs zurückgewinnt. Die innovative Tech­nologie regelt den Energieverbrauch über ein Moog-DE2020-Energiemanagementsystem, um die aus dem Netz entnommene Leistung auf einem konstanten Standardlastniveau zu halten.

Ursprünglich hatte der Maschinenhersteller für seine Metallpresse eine Hydraulikpumpe mit variabler Geschwindigkeit und Servoantrieben verwendet, wobei jeder Zyklus zwei Lastspitzen aufwies: eine Energiespitze für die Beschleunigung und eine für die Verzögerung der Bewegung. In jedem Zyklus legt das Bedienpersonal Metall in die Maschine ein; das Werkstück wird gepresst, stabilisiert und dann entnommen. Einige Pressen-Hersteller gewinnen zumindest Bremsenergie zurück und verwenden sie wieder, doch dieses Unternehmen hatte mehr im Sinn: Es wandte sich an Moog mit dem Ziel, die maximal mögliche Energie aus dem Pressvorgang zurückzugewinnen und somit neue Standards in Sachen Energieeffizienz zu setzen.

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