Forschungsprojekt Edelstahl beim Fahrzeugbau
Nichtrostender Edelstahl kann beim Einsatz im Automobilbau zu einer Ressourcen schonenden Gewichtsersparnis führen, ohne gängige Sicherheitsstandards zu beeinträchtigen. Zu diesem
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Nichtrostender Edelstahl kann beim Einsatz im Automobilbau zu einer Ressourcen schonenden Gewichtsersparnis führen, ohne gängige Sicherheitsstandards zu beeinträchtigen. Zu diesem Ergebnis kommt das Projekt „Next Generation Vehicle“, ein Zusammenschluss führender Edelstahl Hersteller und Autoproduzenten. Ziel des Projektes war es, Potenziale von nichtrostendem Edelstahl als Material im Automobilbau aufzuzeigen. Im Rahmen der Untersuchung sind innovative Werkstoffe für neue Anwendungen im Automobilbau entwickelt und getestet worden – mit zukunftsweisenden Erkenntnissen. So ist der Einsatz von nichtrostendem Edelstahl beim Fahrzeugbau gerade in crashbeanspruchten Strukturteilen denkbar und sinnvoll. Weiterhin sind Verarbeitungsrichtlinien für nichtrostende Stähle als notwendige Voraussetzung für einen Edelstahleinsatz erstellt worden. Als Referenz dienten dazu B- Säulen, die in Crashtests erprobt wurden. Die Ergebnisse wurden in Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen abgeglichen, die Simulationsprogramme für die Metallumformung und die Simulation des Crashverhaltens für Edelstahl anbieten. Mit den neuen künftig auch kommerziell erhältlichen Softwareprogrammen ist eine weitere Notwendigkeit für den breiteren Einsatz von nichtrostenden Stählen erfüllt worden. Schon jetzt haben Werkstoffe der ThyssenKrupp Nirosta bereits Eingang in den Automobilbau gefunden. Aus ihnen werden Crash-Komponenten für den Porsche Carrera GT, Überrollbügel beim Porsche Boxster, Bauteile im Audi A 6 und Rahmenkonstruktionen für den Audi A 8 gefertigt.
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