Drucklufttrockner Druckluft von höchster Reinheit erzeugen
Wasser verursacht die meisten Probleme in einer Druckluftanlage. Diese Verunreinigung kann beispielsweise durch Adsorptionstrockner wie dem Hydra-D von IMI Norgren entfernt werden.
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Druckluft ist eine sichere und zuverlässige Energiequelle, die von rund 90 % aller Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes genutzt wird. Im Gegensatz zu anderen Hilfsstoffen wird Druckluft vor Ort hergestellt, was zu Qualitätsproblemen führen kann. Eines der größten Probleme sind dabei Verunreinigungen. Je nach Anwendung wird ein bestimmter Reinheitsgrad der Druckluft benötigt: Das reicht vom Reinheitsgrad für allgemeine Industrieanwendungen bis hin zu speziellen Forderungen in der Zahnmedizin, im Labor, der Elektronik, Telekommunikation, Pharmaindustrie oder beim Laserschneiden. Verunreinigungen müssen daher entsprechend entfernt oder auf ein akzeptables Maß reduziert werden. Eine wichtige Grundlage hierbei ist die Norm ISO 8573-1:2010, die genaue Qualitätsklassen der Druckluft hinsichtlich Feststoffe, Ölgehalt und Feuchtigkeit definiert.
Druckluftverunreinigungen und ihre verschiedenen Quellen
In einem typischen Druckluftsystem gibt es zehn verschiedene Verunreinigungen: Wasserdampf, Wasser, Partikel, Mikroorganismen und Öl aus atmosphärischer Luft; flüssiges Öl, Öldämpfe und kondensiertes Wasser aus ölgeschmierten Kompressoren; Rost und Ablagerungen aus Luftbehältern und Verteilersystemen.
Sehr oft wird angenommen, dass von allen Verunreinigungen in einer Druckluftanlage das Öl die meisten Probleme verursacht – vor allem aufgrund des sehr oft sichtbaren Austritts aus offenen Abflussleitungen und Auslassventilen. In der Realität können jedoch die meisten Probleme in einer Druckluftanlage direkt dem Wasser in der einen oder anderen Form zugeschrieben werden. Tatsächlich macht Wasser bis zu 99,9 % der gesamten Verunreinigung durch Flüssigkeiten in einer Druckluftanlage aus.
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