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Drehmodul

Drehmodul mit Mediendurchführung knackig gehalten

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Optionale Dockingstationen

Da das Umrüsten und Neueinstellen bei flexiblen Systemen wie Montagearbeitsplätzen in der Regel mit großem Aufwand verbunden ist, bietet Roemheld optional Dockingstationen zu den Drehmodulen. Kleinere Vorrichtungen zum Spannen, Fügen oder Prägen können dadurch schnell mechanisch gekuppelt werden. Durch die ebenfalls vorhandene elektrische Drehdurchführung kann sich das System mittels RFID-Erkennung bei einem Vorrichtungs- oder Werkzeugwechsel eigenständig auf die nun benötigten Parameter einstellen.

Auf der Motek 2013 hatte das mittelständische Unternehmen für Fertigungs-, Montage-, Spann- und Antriebstechnik die Innovation erstmals als Baustein seines modulog-Systems für die Montagetechnik vorgestellt. Alexander Schul, Produktbereichsleiter Montage- und Antriebstechnik bei ROEHMELD, erläutert die Beweggründe: „Insbesondere am Ende der Fertigungskette, wenn der Wert des Bauteils bereits sehr hoch ist, sind Fehler teuer. Hier lohnt es sich also besonders, wenn man auf sichere Prozesse achtet.“

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Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Er zählt die Vorteile auf: Das selbsthemmende Positionieren erhöht die Sicherheit für den Bediener. Dank der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten lassen sich bestehende Montagearbeitsplätze mit dem Drehmodul schnell und mit wenig Aufwand erweitern und flexibilisieren. Gleichzeitig verbessert das Element durch seinen unbegrenzten Drehwinkel die Erreichbarkeit des Werkstückes und damit die Sicherheit und Qualität der Arbeit, was zu einer hohen Prozessstabilität beiträgt, die für effiziente und verlässliche Abfolgen sorgt. Durch die integrierte Drehdurchführung lassen sich sichere und überwachte Spannvorrichtungen einsetzen. Deshalb rechnet sich der Kauf des neuen Drehmoduls bereits nach kurzer Zeit, erklärt Schul: „Aus der größeren Flexibilität und dem Plus an Funktionalität resultieren ein höherer Durchsatz und weniger Ausschuss. Ebenfalls einen großen Anteil an einer schnellen Amortisation trägt der hohe Gewinn an Arbeitssicherheit.“

Die Resonanz auf die Innovation ist bisher durchweg positiv, so der Produktbereichsleiter. Bereits auf der Motek sei die Innovation gut angekommen und es habe erste Bestellungen gegeben. Schul schätzt, dass das Drehmodul einen breiten Kundenkreis erreichen wird: „Die Funktionseinheit ist kompakt und erfüllt alle Anforderungen an eine qualitativ hochwertige Montagevorrichtung: Effizient, ergonomisch, sicher. Das Patent haben wir bereits angemeldet.“ (jv)

* F. Stephan Auch ist Fachjournalist aus Nürnberg.

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