Ein Bild sagt bekanntlich mehr als Tausend Worte: Visualisierungen veranschaulichen komplexe Zusammenhänge, bieten Orientierung und können Gedankenstütze sein – die Vorteile von Visualisierungen sind auch im Produktentstehungsprozess nicht zu unterschätzen.
Visualisierungen dienen im Produktentstehungsprozess als Informationsträger und bieten Werkzeuge für eine bessere Kommunikation rund um das Produkt.
(Bild: Contact Software)
CAD-Daten wie 3D-Modelle, Zeichnungen und Schaltpläne sind zentrale Informationselemente im Entwicklungsprozess. Diese Visualisierungen sind bereits fester Bestandteil im Tagesgeschäft von Konstrukteuren und 3D-Modelle ein alltägliches Instrument in der Produktentwicklung. Visualisierungen dienen im Produktentstehungsprozess sowohl intern als auch an den Schnittstellen nach außen als Informationsträger und bieten Werkzeuge für eine bessere Kommunikation rund um das Produkt – wenn alle am Prozess Beteiligten einfachen Zugriff darauf haben. Möglich macht dies beispielsweise die Lösung 3D Connect mit dem 3D Cockpit von Contact Software.
Warum auf Visualisierungen setzen?
Visualisierungen repräsentieren einen Teil des Wissens von Organisationen. Sie bieten dort Mehrwerte, wo die darin enthaltenen Informationen unternehmensintern (z.B. Sales und Marketing), unternehmensübergreifend (z.B. in Wertschöpfungsnetzwerken mit Zulieferern, Produzenten, Betreibern etc.) und kundenseitig benötigt, verwendet und über Schnittstellen weitergereicht werden müssen. „Sie erzeugen ein gemeinsames Verständnis und können somit zu Recht als Maßstab eines zeitgemäßen Produktentstehungsprozess bezeichnet werden. Mit wachsender Komplexität der Produkte und Prozesse und Treibern wie Globalisierung, Kosten- und Zeiteffizienz, Qualitätssicherung und Vernetzung – vom singulären Produkt hin zum IoT-gestütztem Produkt-Service-Systemen – steigt auch der Stellenwert der Visualisierung weiter an“, sagt Dr.-Ing. Thomas Damerau, Produktmanagement und Consulting, Contact Software GmbH.
Visualisierungen erzeugen ein gemeinsames Verständnis und können somit zu Recht als Maßstab eines zeitgemäßen Produktentstehungsprozess bezeichnet werden.
Dr.-Ing. Thomas Damerau, Contact Software
Entlang des gesamten Produktentwicklungsprozess (PEP) kommen die unterschiedlichsten Visualisierungsformen zum Einsatz:
Punktuell kommen Visualisierung in den einzelnen Phasen des PEP sowie in den Fachdisziplinen vor, um Arbeitsergebnisse zu veranschaulichen, zu dokumentieren, zusammenzufassen und abzusichern.
In der Kollaboration dienen Visualisierungen dem Informationsaustausch über Abteilungsgrenzen hinweg. Die Anwendungsgebiete gehen dabei weit über die Produktentwicklung, also den gestalterischen, planerischen und produktionsorganisatorischen Teil der Produktentstehung, hinaus.
Konstruktionsleiterforum
Produktentwicklung neu denken
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Das Unternehmen Contact Software hat sich zum Ziel gesetzt, komplexe Produktdaten einfacher zugänglich zu machen und Mitarbeiter über technische und organisatorische Grenzen hinaus zu verbinden. Dafür stehen verschiedenen Lösungen zur Verfügung, unter anderem das 3D Cockpit in 3D Connect. Damit stehen 3D-Modelle auch ohne CAD-System oder separaten Viewer zur Verfügung – dabei ist das 3D-Cockpit zentrales Werkzeug für die intuitive Navigation durch die Modell- und Produktstrukturen.
Das 3D Cockpit von Contact Software vernetzt im PEP horizontal und vertikal alles, was zusammengehört ganzheitlich über Unternehmensgrenzen hinweg.
(Bild: Contact Software)
„Die enorme Leistungsfähigkeit und Flexibilität der 3D-Cockpit-App speist sich durch die enge Daten- und Informationskopplung mit den Fachapplikation in unseren Produkten“, erklärt Thomas Damerau. Ob im PLM-System CIM Database, in der Software Project Office für Projektmanagement, der Digital-Twin-Lösung Elements for IoT oder in Collaboration Hub für die Unternehmenskollaboration – das 3D Cockpit ist als sogenannter Core Service der Plattform Contact Elements in allen Konstellationen einsetzbar.
Visualisierung für alle – was die Vorteile sind
Dank dieser Lösungen und Plattformen wird der Modellzugriff demokratisiert. Welche Vorteile das für die Innovationsfähigkeit hat, erklärt Thomas Damerau folgendermaßen: „Geht man davon aus, dass Innovation gleich Invention und Markterfolg bedeutet, dann hat die Demokratisierung des Modellzugriffs hier zwei hervorzuhebende Wirkmuster – die wechselseitige Inspiration und die effiziente Umsetzung.“
Ganz gleich, wie gut eine Invention textuell beschrieben ist, unmittelbar greifbar wird sie erst durch eine geeignete Bildsprache.
Thomas Damerau, Contact Software
Inventionen, also die neuartige Kombination und Adaption vorhandener Elemente, profitieren einerseits von dem Vorhandensein einzelner digitaler Modelle – das Rad muss weder neu erfunden noch nachkonstruiert werden. Das wohl beeindruckendste Zeugnis dieses Wirkmusters ist laut Thomas Damerau die Open Source Community. Da aber lange nicht jede Invention das Zeug zur Innovation habe, werden Inventionen in den gängigen Innovationsprozessen und -trichtern kritisch hinsichtlich ihrer wirtschaftlich sinnvollen Umsetzung geprüft. „Entscheidend dabei ist die multiperspektivische Elaboration durch ein Zusammenwirken unterschiedlichster Kompetenzträger. Dies wird durch den Einsatz von Modellen bzw. Visualisierungen unterstützt“, so Thomas Damerau. Denn ganz gleich, wie gut eine Invention textuell beschrieben sei, unmittelbar (be-)greifbar werde sie erst durch eine geeignete Bildsprache.
Einen weiteren Vorteil des demokratisierten Zugriffs auf Produktmodelle sieht Thomas Damerau bei den Nutzern eines Produkts. Durch den täglichen Umgang damit sammeln sie wertvolle Erfahrungen. Wenn diese Erfahrungen den Weg zurück zu den Produktentwicklern fänden, hätte das positive Auswirkungen auf künftige Entwicklungen. Doch dafür müssen neue, virtuelle Kommunikationskanäle und Prozesse etabliert werden, die den Informationsaustausch ermöglichen und strukturieren. „Auch in diesem Bereich sind Modelle und Visualisierungen das effektivste Bindeglied“, meint Thomas Damerau.
Vorteile für den Konstrukteur
Auch mobil immer informiert.
(Bild: Contact Software)
Das 3D Cockpit verbessert die Informationsflüsse. Es vernetzt im PEP horizontal und vertikal alles, was zusammengehört ganzheitlich über Unternehmensgrenzen hinweg. Nutzer profitieren von transparenten Arbeitsergebnissen und können strukturiert und modellbezogen interagieren. Zudem ist es möglich, vom 3D Cockpit aus direkt in die Fachapplikationen wie Requirements-, Dokumenten- und Variantenmanagement abzuspringen, um dort flankierende Daten und Informationen heranzuziehen oder Operationen auszuführen.
Stand: 08.12.2025
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„Das 3D Cockpit sorgt damit bei Konstrukteuren und Entwicklern für effizientere Abstimmungsprozesse. Unternehmensbereiche ohne CAD-Nutzung, wie beispielsweise Vertrieb und Marketing, erhalten frühzeitig visuell die Informationen zu Entwicklungsständen und können ihre Fachexpertise einbringen“, erklärt Thomas Damerau. Auch in Kundensituationen sei die Hinterlegung von Informationen mit entsprechenden Visualisierungen ein Gewinn und erhöhe die Immersion. Auch Kollaborationsszenarien mit externem Partner können, individuell konfigurierbar, mittels des 3D Cockpits flankiert werden, etwa für Design Reviews.
Über Contact Software
Um den aktuellen Herausforderungen in der modellbezogenen Kollaboration zu begegnen, setzt Contact Software auf Interoperabilität. Mit seiner modularen Low-Code-Plattform Contact Elements bietet Contact Software mehr als 100 Industrieanwendungen für die Umsetzung von End-to-End-Prozessen entlang des Digital Thread und unterstützt Unternehmen dabei, ihre digitale Transformation zukunftssicher voranzutreiben und nachhaltiger zu wirtschaften. Der Einsatz reicht von der Produktentwicklung und -produktion bis hin zur Implementierung von IoT-Diensten und dem Betrieb von Smart Assets. Je nach Anforderung können Kunden die Anwendungen flexibel zusammenstellen, erweitern und sowohl On-Premise als auch in der Cloud betreiben. Die Technologieplattform basiert auf offenen Standards wie Python, REST, HTTP oder Open Services for Lifecycle Collaboration (OSLC). Gemäß Gartner [1] definiert das Unternehmen seinen Plattformansatz als composable architecture. Quelle: [1] Gartner: Manufacturing Digitalization Roadmap for Agility and Revenue Generation. Predicts 2021.