Anbieter zum Thema
Auch die Messmimik ist über Profibus vernetzt
Dann folgt das Aufbringen des Innenmantels: Auch hier ist wieder die gesamte Messmimik für die Qualitätskontrolle vernetzt. An dieser Stelle sind Hochspannung und Durchmesser die beiden wichtigsten Parameter. Vernetzt sind darüber hinaus wieder die Antriebskomponenten wie Auf- und Abwickler, nicht nur miteinander, sondern auch intern, also zum Beispiel die einzelnen Komponenten innerhalb des Aufwicklers. Für die Längendaten gilt dasselbe wie auch schon bei der Aderfertigung: Sie werden an die folgende Station übermittelt.
In der Flechterei wird für die Verbindung von Steuer- zur Sensorebene AS-I eingesetzt. „Bei Profibus gibt es immer Ein- und Ausgabemodule, von denen aus man zu den Aktoren und Sensoren diskret verdrahten muss“, erklärt Hermann Behrends. „Das ist sehr aufwendig“. An langen Strecken dagegen, bei denen viele Aufgaben sich wiederholen, bietet sich AS-I an. „Alle Sensoren und Aktoren an dieser Strecke können wir dann einfach draufklemmen“. Zwar ist das teurer, dafür sind aber auch deutlich weniger Kabel notwendig.
Bei der Produktion des Außenmantels sind dann wieder alle Komponenten in der Linie über Profibus miteinander vernetzt. Das betrifft die Ab- und Aufwickler sowie die gesamte Messmimik. Hier kommt außerdem die vom Kunden gewünschte Bedruckung hinzu.
(ID:281982)