Ausblick Diese fünf Trends stärken die Fertigungssimulation

Quelle: Visual Components 2 min Lesedauer

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Die Zukunft der Fertigung ist vernetzter, schneller, digitaler. Das Jahr 2026 wird bei dieser Entwicklung eine entscheidende Rolle spielen, weil Fachkräfte, Anlagen, Roboter und Software noch enger aufeinander abgestimmt werden, zeigt sich der Simulationsexperte Visual Components überzeugt.

Visual Components stellt hier seine Prognose für die Fertigungssimulation im Jahr 2026 vor. (Bild:   /  Pixabay)
Visual Components stellt hier seine Prognose für die Fertigungssimulation im Jahr 2026 vor.
(Bild: / Pixabay)

Visual Components, Experte für Fertigungssimulation, zeigt auf, welche Trends 2026 im Mittelpunkt stehen und die Fertigungssimulation stärken können. Die Richtung sei dabei klar: weg von visionären Versprechen, hin zu nachweisbaren Produktivitätsgewinnen. Mehr Digitalisierung, vernetzte Datenströme und simulationsgestützte Entscheidungen sorgen dafür, dass Produktionslinien schneller geplant, flexibler angepasst und effizienter betrieben werden können.

Welche Trends treiben die Fertigungssimulation?

  • Prozessketten werden durchgängig digitalisiert
    Dank vollständig digitaler Abläufe können Daten vom Entwurf über Simulation bis zur Anlagensteuerung nahtlos zusammenfließen und ein vollständiges Bild erstellen. Damit entfallen Medienbrüche und Unternehmen können Fehler minimieren, Engpässe vorab erkennen sowie Anpassungen direkt umsetzen. Als Konsequenz läuft die Produktionslinie stabiler, flexibler und effizienter.
  • Berufsbilder verändern sich
    Die Arbeit verschiebt sich stärker von manuellen Tätigkeiten zu digitalen Aufgaben: Mitarbeitende programmieren Roboter, überwachen virtuelle Abläufe und steuern Maschinen über digitale Tools. Fachwissen bleibt dabei immer zentral, zusätzlich entstehen neue Berufsfelder zwischen Produktionslinie, Technik und Software.
  • Mehr Kollaboration findet in der Cloud statt
    Mehrere Mitarbeitende werden zunehmend gleichzeitig an Layouts, Simulationen und Abläufen arbeiten – standortübergreifend und in Echtzeit. Wissen wird geteilt, Wissenssilos werden aufgelöst, Prozesse schneller abgestimmt und Anpassungen direkt umgesetzt, ohne die Produktion dabei anzuhalten. 
  • KI wird als Werkzeug alltagstauglich
    Die Anzahl der sinnvollen Anwendungsfälle von KI wächst und hilft etwa, Varianten von Layouts oder Automatisierungskonzepten zu vergleichen oder datenbasiert Entscheidungen zu treffen. Sie ergänzt Expertenwissen, erkennt frühzeitig Engpässe und trägt dafür Sorge, dass Produktionslinien schneller, sicherer und wirtschaftlicher laufen.
  • Virtuelle Inbetriebnahme ist auf dem Vormarsch
    Bevor eine Anlage physisch läuft, können Unternehmen die Steuerungslogik, Signale und Abläufe digital bereits testen. Auf diese Weise lassen sich Fehler frühzeitig erkennen, Inbetriebnahmezeiten verkürzen und der Stillstand von Anlagen vermeiden.
Simulation und digitale Planung verändern die Rolle von Fachkräften, ohne sie zu ersetzen.

Matthias Wilhelm, Country Manager DACH, Visual Components


Simulation und digitale Planung verändern die Rolle von Fachkräften, ohne sie zu ersetzen“, erklärt Matthias Wilhelm, Country Manager DACH bei Visual Components. „Wir beobachten vielmehr eine Verschiebung der Arbeit von der Werkbank auf die digitale Planung. Wer Prozesse durchgängig abbildet, KI gezielt einsetzt und Abläufe vorab virtuell prüft, reduziert Fehler, verkürzt Inbetriebnahmezeiten und schafft Produktionslinien, die schneller, flexibler und belastbarer laufen. Genau das ist die Zukunft der Produktion.“

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