Stromversorgung Die Zukunft heißt Gleichstrom
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Die energetische Versorgung mit Gleichstrom ist ein wichtiger Hebel für mehr Energie- und Ressourceneffizienz in Fabriken. Den Beweis möchte Lapp in seinem Werk im französischen Forbach antreten. Dort soll in den nächsten Jahren eine neue Halle mit Gleichstrom ausgerüstet werden.
133 Millionen Euro Umsatz, 260 Mitarbeitende, 120.000 Kilometer Kabel pro Jahr gefertigt mit Kupfer mit einem Gewicht von mehr als hundert voll beladenen Güterwaggons: Die Câbleries Lapp im französischen Forbach ist das größte Werk in der Lapp Gruppe – mit insgesamt 25 Produktionsstandorten weltweit. Um die Produktivität der Fabrik nach etlichen Erweiterungen und Vergrößerungen zu verbessern, hat das Management entschieden, die Fertigungslinien und vor allem den Wertstrom in den fünf Hallen neu zu organisieren. In den kommenden drei Jahren sollen 95 Prozent der Maschinen ihren Platz wechseln, außerdem wird eine sechste Halle gebaut. Unterm Strich soll das die Produktivität verdoppeln.
Wenn das Produktionswerk umorganisiert wird, ist das der perfekte Zeitpunkt, um auch relevante Optimierungen in Richtung Energie- und Ressourceneffizienz anzupacken. Denn eine Kabelproduktion benötigt natürlich Energie, v. a. für die vielen Extrusionslinien zum Aufbringen von Ader- und Mantelmaterial. Daher entschied das Management von Lapp, die Versorgung einer neuen sechsten Halle und der benachbarten Halle mit Gleichstrom zu konzipieren. Lapp hat in den letzten Jahren die Entwicklung der DC-Technologie (DC = Direct Current = Gleichstrom) mit vorangetrieben und ist Gründungsmitglied der Open Direct Current Alliance des ZVEI e.V.
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