Vom CAD-File zur 3D-Visualisierung Die Welt braucht mehr „Santa“, der Maschinenbau mehr „Hollywood“
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Was die Werbung von Coca-Cola so erfolgreich macht und warum der Maschinenbau viel von Hollywood lernen kann: Mit Visual Storytelling werden Industrieprodukte zu „Stars“, die Basis dafür liefern CAD-Daten.
Coca Cola schafft es jedes Jahr, mit seiner Weihnachts-Werbekampagne durch den Einsatz neuer Technologien für Aufmerksamkeit zu sorgen. Das war 2023 ein „KI-Masterpiece“, ein animierter Film mit einer rührenden, emotional erzählten Story im Museum. Für Weihnachten 2024 war neben einem mit KI- und 3D-Animation generierten roten Truck eine digitale KI-Erfahrung Teil der Kampagne. Diese sollte es den Menschen ermöglichen, sich mit Santa zu unterhalten. Aus vom User geteilten Erinnerungen entstand eine persönliche Schneekugel-Animation. Die digitale Schneekugel konnte anschließend als virtuelles Geschenk geteilt werden. Dieses „Create-Real-Magic-Erlebnis“ nutzt multimodale KI, einschließlich 3D-Avatar-Generierung, genAI-gestützte Echtzeit-Konversation und Bilderstellung, um für Jeden eine einzigartige und persönliche Erfahrung zu schaffen. Der Claim lautete weiterhin: „Die Welt braucht mehr Santa“.
Was macht die Coca-Cola-Spots so erfolgreich? „Zum einen ist es der anschauliche Einsatz neuer Technologien wie 3D-Animation, Avatare und natürlich die genAI-gestützte Möglichkeit, eine individuelle Unterhaltung zu führen,“ sagt Richard Pusch, Geschäftsführer der Agentur Spec.Studio aus Dachau bei München. Seine Agentur ist auf 3D-Animationen und Visual Storytelling spezialisiert. Sie arbeitet nicht nur für Premiummarken wie BMW, sondern zunehmend für mittelständische Unternehmen. „Viel wichtiger als der Einsatz von KI oder Avataren ist aber die Story, die den Betrachter in Bann zieht. Die Macher der Coca-Cola-Werbung nutzen Storytelling mit Emotionalität, überraschenden Wendungen und coolen Effekten – wir nennen es ‚Hollywood’“.
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