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Produkterweiterungen deutlich schneller im Konfigurationstool hinterlegen
Seitdem Demag Cranes seine Insellösungen vereinheitlicht hat, können neue Produkte und Produkterweiterungen deutlich schneller im Konfigurationstool hinterlegt und damit für den Vertrieb sowie den Markt zugänglich gemacht werden. So wurde etwa das Verfahren zur Abbildung von Produktoptionen standardisiert. Von der technischen bis zur vertrieblichen Freigabe orientieren sich alle beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun an einem einheitlichen, verbindlichen Prozess (Product Lifecyle Management).
Zum anderen verfügt der Konfigurator über ein weltweit eingesetztes vollwertiges Entwicklungswerkzeug für die Software. Auf diese Weise wurde sowohl die IT-seitige Abbildung der Produktlogik als auch die Softwareentwicklung in diesem Bereich vereinheitlicht.
Helge Hintze: „Wir vollziehen mit dem Wandel der Softwarelandschaft den Wandel der Geschäftsprozesse nach. Denn derzeit bündeln wir unterschiedliche Unternehmensbereiche in Schlüsselmärkten.“ Mit einem kontrollierten Versionsmanagement sowie einem Berechtigungskonzept, das die Entwicklung im Team unterstützt, wird die Software standortübergreifenden Prozessen gerecht.
Da sich die Anwender, seien es Vertriebsingenieure oder Kunden, mit dem Demag Designer in ihrer eigenen Sprache international über komplexe Produktkonfigurationen austauschen, kommt es kaum noch zu Missverständnissen. Zudem lässt sich der Demag Designer mit wenig Aufwand lokalisieren (Sprache, Währungen, Metriken), sodass die konfigurierten Produkte von vorneherein den Anforderungen des jeweiligen Marktes entsprechen. So gelten etwa in Indien andere Statikvorschriften als die uns bekannten DIN- oder ISO-Normen. Oder die Qualität der Stähle sowie Blechstärken weicht bei einzelnen Regionen deutlich voneinander ab.
Product Lifecycle Management erhöht Wettbewerbsfähigkeit
Mit dem jüngst eingeführten Demag Designer können neue Produkte und Komponenten wesentlich schneller und sicherer über den Konfigurator für den Vertrieb und für die Kunden bereitgestellt werden. Die time-to-market verkürzt sich. Die objektorientierte Programmierung hilft, generische Konzepte umzusetzen und Aktionsprogramme kurzfristig zu starten.
„Dabei wirkt sich die hohe Qualität der einzelnen Softwarebausteine positiv auf das Ergebnis aus“, sagt Helge Hintze. „Zudem senken wir durch die Plattformstrategie deutlich unsere Implementierungskosten. Da der Demag Designer vollständig in unsere betriebswirtschaftliche SAP-Software integriert ist, deckt er wesentliche Elemente des PLM automatisch ab.“
Ihren Nutzen kann eine PLM-integrierte Produktkonfiguration dann entfalten, wenn die Produktwissensbasis den gesamten Lebenszyklus unterstützt – von der Innovation bis zur Ersatzteillieferung. So werden unter anderem über den Designer die Stücklisten erzeugt und die kundenbezogenen Produktdokumentationen bereitgestellt. Die Daten aus dem Designer bilden die Basis für den gesamten Vertriebsprozess von der Projektierung über die Angebotsphase bis zur Bestellung und Auslieferung. Außerdem bedient sich auch der Servicebereich (After Sales), den Demag Cranes sukzessive ausbaut, dieser Informationen.
Helge Hintze: „Wir arbeiten nun ohne Medienbrüche. Jedes Projekt erhält eine Projektnummer und ist stets zweifelsfrei identifizierbar. Die meisten Fehlerquellen haben wir auf diese Weise ausgeschaltet.“
(hö)
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