Dehnspanndübel Dehnspanndübel als preisgünstige Alternative zu Spannsystemen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Die montagetechnisch einfach zu handhabenden Dehnspanndübel von norelem erlauben schnelles, präzises, form- und kraftschlüssiges Ausrichten, Zentrieren und Spannen von Bauteilen und Vorrichtungen im Werkzeug- und Maschinenbau.

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Dehnspanndübel gewährleisten μm-genaues Positionieren der Bauteile (Bild: norelem)
Dehnspanndübel gewährleisten μm-genaues Positionieren der Bauteile (Bild: norelem)

Mit Blick auf Zeit und Kosten sind die Dehnspanndübel eine erwägenswerte Alternative zu gängigen Positionier- und Spannsystemen: Dehnspanndübel sind deutlich kostengünstiger, bei den Grund- und Aufspannplatten kommt das innovative Positioniersystem ohne aufwändige Zentrier- und Aufnahmebuchsen aus. Die Einbaulage ist beliebig. Die Dehnspanndübel bestehen im Kern aus einer Schraube (Material hochwertiger Vergütungsstahl) ummantelt von einer Messing-Dehnspannbuchse. Über Passbohrungen in H7-Qualität und Durchmessern von 18 bis 24 mm schraubt man den Dehnspanndübel mit einem ISK-Schlüssel auf das Gewinde der Basisplatte, bis die Dehnbuchse auf der Spannplatte aufsitzt. Somit bereits vorzentriert, erledigt ein Drehmomentschlüssel den Rest. Innerhalb weniger Sekunden sind beide Platten hochgenau und kraftschlüssig in axialer, durch die physikalische Ausdehnung des Messingmantels formschlüssig in radialer Richtung miteinander verbunden. Mit dem einfachen Positionier- und Spannsystem lassen sich Haltekräfte von bis zu 3,0 kN in horizontaler und maximal 9 kN in vertikaler Richtung realisieren. Die Dehnspanndübel sind in den Längen 55 bis 99 mm und mit Manteldurchmessern von 12 und 16 mm erhältlich. Sie sind kompatibel zu Pass-Schulterschrauben mit Innensechskant. (qui)

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