Servosystem
Das sollten Motion-Control-Feedbackgeräte können

Quelle: Kollmorgen 7 min Lesedauer

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Das Feedbackgerät findet oft zu wenig Beachtung, wenn es um das effiziente Design neuer Maschinen geht. Schließlich ist es in der Regel unsichtbar im Motorgehäuse verbaut. Doch die Bedeutung dieser kleinen Komponente ist für Präzision, Leistung, Zuverlässigkeit und Integrationsfähigkeit des Gesamtsystems enorm.

Bei der Wahl der richtigen Antriebstechnologie geht es darum, welche Leistung für die jeweilige Anwendung benötigt wird. (Bild:  Regal Rexnord)
Bei der Wahl der richtigen Antriebstechnologie geht es darum, welche Leistung für die jeweilige Anwendung benötigt wird.
(Bild: Regal Rexnord)

In der industriellen Fertigung gibt es keinen Spielraum für Abweichungen. Maschinen müssen äußerst präzise arbeiten, was besondere Anforderungen an die Antriebstechnik stellt. Servosysteme benötigen daher heute ein exaktes und konsistentes Feedback, um die Position zu halten, die Drehzahl zu regeln und komplexe Bewegungsprofile auszuführen. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den auf dem Markt verfügbaren Feedbackgeräten. In vielen Anwendungen erfüllen herkömmliche Drehgeber oder Resolver noch immer ihren Zweck. Moderne Anwendungen erfordern jedoch zunehmend Geräte, die mehr können. Gefragt sind außerdem eine schnellere Integration und kürzere Testzeiten.

Mit einem modernen Feedbackgerät können Maschinenbauer die Verkabelung und die Einrichtung vereinfachen, ohne Abstriche bei Auflösung, Genauigkeit und Flüssigkeit der Bewegung machen zu müssen. Maschinenbauer sollten sich daher bei jedem Projekt fragen: „Was muss mein Feedbackgerät eigentlich können – und was ist heute möglich?“.