Preisverleihung Das sind die Nominierten für den Europäischen Erfinderpreis 2023

Von Sandro Kipar 2 min Lesedauer

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Sie wollen mit ihren Ideen die Welt verbessern und aktuelle Probleme lösen. Am 4. Juli werden in Valencia die klügsten Köpfe mit ihren Erfindungen ausgezeichnet.

Um auf neue Erfindungen zu kommen, muss man auch Mal die Perspektive wechseln können. (Bild:  Hordur Sveinsson/Europäisches Patentamt)
Um auf neue Erfindungen zu kommen, muss man auch Mal die Perspektive wechseln können.
(Bild: Hordur Sveinsson/Europäisches Patentamt)

Die Finalisten des Europäischen Erfinderpreises stehen fest. Laut einer Mitteilung des Europäischen Patentamtes (EPO) können insgesamt zwölf Teams oder Einzelpersonen in den Kategorien Industrie, Forschung, Nicht-EPO-Staaten und KMU auf eine Auszeichnung hoffen. Die Verleihung des Preises findet am 4. Juli in Valencia statt.

Zeil des Preises ist es, inspirierende und innovative Erfinderpersönlichkeiten für ihren Beitrag zur Wissenschaft und zum technischen Fortschritt zu ehren. Die Erfindungen der Finalisten sollen zur Lösung aktueller Krisen beitragen können, heißt es weiter.

Die Finalisten kommen insgesamt aus zwölf verschiedenen Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich, aber auch Indien, China und Australien.

Die Nominierten in der Übersicht:

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Industrie

  • Pia Bergström, Annika Malm, Jukka Myllyoja, Jukka-Pekka Pasanen und Blanka Toukoniitty für die Umwandlung von Abfällen in erneuerbare Kraftstoffe
  • Michiel Dusselier und Bert Sels für ein kostengünstigeres und grüneres Verfahren zur Herstellung von Biokunststoffen
  • Josef Faderl und sein Team für die Herstellung von Autoteilen aus härterem und leichterem Stahl zur Verbesserung der Sicherheit und Reduzierung von Emissionen

Nicht-EPO-Staaten

  • Thomas Oxley und Nicholas Opie für die Entwicklung eines Gehirnimplantats für die Zwei-Wege-Kommunikation mit externen Geräten
  • Kripa Varanasi und David Smith für die Entwicklung von nicht haftendem Verpackungsmaterial
  • Wu Kai und sein Team für die Senkung des Explosionsrisikos von Autos mit Lithium-Ionen-Batterien

KMU

  • Antoine Hubert und sein Team für ihre vertikalen Insektenfarmen zur Produktion von Lebensmitteln
  • Luca Rossettini für seine Technologie zur Entfernung von Weltraumschrott aus der Erdumlaufbahn
  • Rhona Togher und Eimear O'Carroll für Geräuschdämmung mittels eines hochmodernen akustischen Materials

Die Kategorie „Lebenswerk“ ist ebenfalls beim Europäischen Erfinderpreis vertreten. Der Gewinner werde hier allerdings schon zwei Wochen vorher bekanntgegeben. Auch der „Young Inventors Prize“ wird früher vergeben. Die Gewinner stehen hier schon am 23. Mai fest.

Die offizielle Zeremonie in Valencia wird auch per Livestream übertragen. Die Gewinner werden laut den Veranstaltern um 12 Uhr verkündet.

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