Lineartechnik

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Laufrollenführungen – besonders leicht

Mit der Kombination der Elemente Laufrolle, Laufwagen und Verbund-Führungsschienen sowie dem passenden Zubehör lässt sich ein sehr weites Anforderungsprofil mit den Ina-Laufrollenführungen abdecken. Ina liefert die Laufwagen als:

  • kostengünstige und sehr leichte Hohlkammer-Laufwagen,
  • robuste, offene Laufwagen LFL..-SF für leistungsstarke Führungen mit einfachem Aufbau,
  • geschlossene Kompakt-Laufwagen LFKL..-SF, wenn die Führungen in verschmutzter Umgebung eingesetzt werden sollen,
  • Loslager-Laufwagen LFLL..-SF für Fest- und Loslager-Anwendungen mit zwei parallel laufenden Schienenführungen und
  • Drehschemel-Laufwagen LFDL..-B und LFDL..-SF in Verbindung mit Bogenelementen LFSR..-ST für nahezu beliebige Oval- und Kreisführungen. Die geraden Elemente sind exakt auf den Bogen jeweiligen abgestimmt.

Die Verbund-Führungsschienen gibt es

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  • als Vollkammer und besonders leichte Hohlkammer-Führungsschiene,
  • mit biegesteifem Trägerprofil,
  • als Halbschiene,
  • als Bogenelement sowie
  • als flache Ausführung.

Außerdem sind die Schienen mit Nuten für Zahnstangen oder Zahnriemen lieferbar.

Die Ablaufgenauigkeit der Laufrollenführung hängt im Wesentlichen von der Geradheit, Genauigkeit und Steifigkeit der Montageflächen ab. Je genauer und leichtgängiger eine Laufrollenführung sein soll, desto mehr ist auf die Form- und Lagegenauigkeit der Anschlusskonstruktion zu achten. Ina-Laufrollenführungen werden durch ihre Leichtbauweise bevorzugt in Handhabungssystemen eingesetzt. Sie zeichnen sich besonders durch geräuscharmen Lauf aus, ermöglichen sehr hohe Geschwindigkeiten von bis zu 10 m/s und bieten lange Verschiebewege. Ihr geringer Verschiebewiderstand bleibt über die Gebrauchsdauer nahezu konstant. Beim Einsatz von Laufrollenführungen sind Beschleunigungen von bis zu 50 m/s2 realisierbar.

Härtetest in der Praxis: Laufrollenführung in Textilmaschinen

Der mittelständische Textilmaschinenhersteller Liba Maschinenfabrik behauptet sich im starken internationalen Wettbewerb nun schon viele Jahrzehnte. Das Textilmaschinen-Programm umfasst unter anderem Hochleistungs-Kettenwirkautomaten, Jacquard-Raschelmaschinen, doppelnadelbarrige Raschelmaschinen und dergleichen mehr. Peter Rotter, Entwicklung und Konstruktion bei Liba: „Hinsichtlich erhöhter Tragzahlen, Eignung für höchste Beschleunigungen und Verfahrgeschwindigkeiten sowie maximaler Lebensdauer haben wir sehr hohe Ansprüche. Ein Beispiel ist hier der sogenannte Schusseintragswagen bei einer Copcentra-Kettenwirkmaschine mit Magazin- Schusseintrag.“

Der Wagen wird bei einer Arbeitsbreite von zirka 3,5 m bzw. 6,45 m mit bis 23 m/s2 beschleunigt und erreicht Verfahrgeschwindigkeiten von maximal 10 m/s. Hierfür setzt Liba die Ina-Laufrollenführungen des Typs LFDK5201 (Doppelkassette) ein, die auf Halbschienen vom Typ LFS52-FH laufen. Der Schusseintragswagen ist mit vier LF-Doppelkassetten ausgerüstet und fährt bei jedem Zyklus über die gesamte Arbeitsbreite der Maschine von 3,5 m bzw. 6,45 m – und dies viele Tausend Mal am Tag. Der Liba-Konstrukteur ergänzt: „Ein anspruchsloser Dauerbetrieb ist nur mit Maschinenelementen mit hoher Qualität zu erreichen.“ (ud)

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