Eurobike 2023 Cleveres Zubehör für das E-Bike

Von Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 3 min Lesedauer

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Vom 21. bis 25. Juni 2023 öffnet die Messe Frankfurt wieder ihre Tore für die Eurobike – die Plattform für Bikes und Future Mobility. Wir zeigen hier einige Messeneuheiten für die sichere und entspannte Tour mit dem E-Bike, Cargo-Bike oder Pedelec.

E-Bike, Hybridrad, Pedelec – viele Namen, eine Idee: Fahrräder mit Elektroantrieb befeuern seit Jahren die Welt der Fahrräder und haben sich in nahezu allen Fahrradgattungen etabliert. Neues gibt es auf der Eurobike 2023 zu sehen.(Bild:  Eurobike)
E-Bike, Hybridrad, Pedelec – viele Namen, eine Idee: Fahrräder mit Elektroantrieb befeuern seit Jahren die Welt der Fahrräder und haben sich in nahezu allen Fahrradgattungen etabliert. Neues gibt es auf der Eurobike 2023 zu sehen.
(Bild: Eurobike)

Vom 21. bis 25. Juni 2023 präsentieren auf dem Frankfurter Messegelände mehr als 1 900 ausstellende Unternehmen aus 62 Nationen wieder die neuesten Trends der „Future Mobility“ – mehr als 400 Neuaussteller sind damit für die zweite Auflage der Leitmesse in Frankfurt am Main an Bord.

Hersteller von E-Bikes, Sport- und Alltagsrädern sind ebenso auf der Messe vertreten wie Zubehöranbieter und Dienstleister. Während die ersten drei Messetage dem Fachpublikum vorbehalten sind, wird die Eurobike an den Festival Days Samstag und Sonntag zum Fahrrad-Event für alle Radbegeisterten.

Neben zahlreichen zu erwartenden Neuheiten rund um verschiedene Trends (siehe unten), über die noch Stillschweigen herrscht, gibt es bereits einige Messeneuheiten, unter anderem aus dem Bereich Zubehör. Wir zeigen hier 20 Neuheiten für vor, während und nach der E-Bike-Tour:

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Dem Messeveranstalter zufolge sind in diesem Jahr folgende Trends auf der Eurobike zu erkennen:

  • Trend Nr. 1: Die neue Antriebsvielfalt
    Die Eurobike 2023 soll die wohl größte Zahl an Weltpremieren von neuen E-Bike-Antrieben in ihrer Geschichte erleben: Ein Auslöser dafür ist, dass es künftig für praktisch jeden denkbaren Anwendungsfall speziell ausgelegte Antriebssysteme geben wird. Bestes Beispiel sind die Cargo-Bike-Systeme, die inzwischen bei den meisten führenden Anbietern im Programm zu finden sind. Ein Entwicklungsschwerpunkt für das Modelljahr 2024 wird auf besonders leichten E-Bike-Antrieben liegen, die künftig beispielsweise an Gravel-Bikes und Rennrädern, aber auch an stylischen Urban-Bikes zu sehen sein werden.
  • Trend Nr. 2: Cargo-Bikes für jede Aufgabe
    Cargobikes waren in den letzten Jahren der Überflieger im Fahrradmarkt – längst habe sich das Cargo-Segment in ganz verschiedene Fahrradtypen diversifiziert, die für jede Transportaufgabe eine passgenaue Lösung bieten. Noch eine relativ junge Entwicklung im Cargo-Markt ist, dass immer mehr Komponenten für den Lastentransport maßgeschneidert werden. Insbesondere bei den Bremsen dürfte es in diesem Zusammenhang einige Eurobike-Neuheiten zu sehen geben.
  • Trend Nr. 3: Schalten im 21. Jahrhundert
    Auf der Eurobike zeigt Campagnolo seine erste Rennradschaltung, deren Schaltimpulse vom Lenker ans Schaltwerk gefunkt werden. Die Auszeichnung als Vorreiter bei der drahtlosen Schalttechnik kann sich jedoch ein anderer Player im Fahrradmarkt anheften, nämlich der amerikanische Anbieter Sram, der auf der Eurobike erstmals seine Funktechnologie AXS auch für Schaltungen im mittelpreisigen Rennrad-Segment vorstellen wird. Schalten per Funk wird damit also zunehmend zur Standardtechnik. Wenn es um Innovationen in der Schalttechnik geht, darf ein Name in der Fahrradwelt nicht unerwähnt bleiben: Shimano bringt als Messeneuheit unter anderem seine neue Komponentengruppe Cues mit zur Eurobike, mit der die Japaner ihre digitale Di2-Technologie samt Autoshift (schaltet automatisch) und Freeshift (schaltet auch im Stand) auch im urbanen E-Bike-Segment einführen.
  • Trend Nr. 4: Made in Europe
    Nicht erst seit den Corona-Jahren ist sich die Fahrradwelt ihrer Abhängigkeit von global überdehnten Lieferketten bewusst. Doch das Ende des Zeitalters, in dem Fahrradrahmen nur noch in Fernost gefertigt wurden, scheint eingeläutet: Eine Vorreiterrolle nimmt dabei insbesondere auch die portugiesische Fahrradindustrie ein, die zudem nicht nur durch ihre Nähe zum Markt, sondern auch durch State-of-the-Art-Produktionsprozesse zu überzeugen weiß. Wer mehr über diese Marktentwicklung wissen will, findet auf der Eurobike mit Triangle’s und Carbon Team zwei interessante Anlaufpunkte zur Recherche. Beiden Unternehmen ist es mit weitgehend automatisierten Prozessen gelungen, in Europa eine Fertigung im industriellen Maßstab aufzubauen, die selbst anspruchsvollste Abnehmer überzeugt.
  • Trend Nr. 5: Fahrrad mit gutem Gewissen
    Das Fahrrad selbst und seine Entstehung sind zwar keine Ressourcenfresser, aber es gibt sicherlich noch Potenzial für ein noch nachhaltigeres Produkt. Und immer mehr Unternehmen im Fahrradmarkt schreiben sich auf die Fahnen, diese Potenziale auszuschöpfen. Das hat vor allem dann einen großen Impact, wenn es um ein Fahrradbauteil geht, das regelmäßig erneuert werden muss. Insofern ist besonders spannend, was schon seit einigen Jahren bei Reifenhersteller Schwalbe geschieht, der als einer der ersten Marktteilnehmer die ökologische Verantwortung ganzheitlich im Unternehmen verankert hat. Als Messeneuheit für die Eurobike 2023 hat Schwalbe nun angekündigt, dass der Anteil der Reifenmodelle mit fair gehandeltem Naturkautschuk im kommenden Modelljahr versechsfacht wird.
    Mehr über nachhaltige Fahrradprodukte lässt sich aber nicht nur bei Schwalbe auf der Eurobike herausfinden, das Thema hat vielmehr bei nahezu allen Marktteilnehmern an Bedeutung zugelegt. Angefeuert auch von vielen Start-ups in der Branche, die sich mit einer besonders nachhaltigen Ausrichtung ihren Platz im Markt erobern wollen. Wie der junge Kinderradhersteller Li:On Bikes, der sich mit einem besonderen Fertigungskonzept auf der Eurobike erstmals der Fachwelt präsentiert.
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