Messdatenerfassung Betriebsfestigkeitsanalyse von Gussknoten

Redakteur: Jan Vollmuth

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat eine Methode zur Betriebsfestigkeitsbewertung von Gussknoten entwickelt.

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Finite-Elemente-Modell der Teilstruktur und des Gussknotens. (Bild: Fraunhofer LBF)
Finite-Elemente-Modell der Teilstruktur und des Gussknotens. (Bild: Fraunhofer LBF)

Wo sich viele Meter hoch über den Wellen große Rotoren von Windkraftanlagen drehen, muss unter der Wasseroberfläche alles auf sicheren Beinen stehen. Bei der Gründung von Offshore-Windkraftanlagen kommen auch Großgussbauteile zum Einsatz, bei deren Entwicklung die betriebsfeste Auslegung eine wesentliche Rolle spielt.

Das Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF hat im Forschungsprojekt "OGOWin – Optimierung aufgelöster Gründungsstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen" eine Methode zur Betriebsfestigkeitsbewertung von Gussknoten entwickelt. Damit nutzt das Institut seine traditionelle Expertise, um auch Produkte für vielversprechende Zukunftsmärkte wie den Energieanlagenbau fit zu machen.

Ziel des Fraunhofer LBF im Verbundforschungsprojekt OGOWin war die Methodenentwicklung zur Betriebsfestigkeitsbewertung von Gussknoten in der Gründungsstruktur unter Berücksichtigung der korrosiven Umgebungsbedingungen. In einer Betriebsfestigkeitsanalyse wird die Beanspruchung mit der Beanspruchbarkeit eines Bauteils verglichen. Beide Aspekte hat das Fraunhofer LBF in diesem Projekt betrachtet.

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