Faserverbundwerkstoff BASF steigt bei GFK-Halbzeugen für den Fahrzeugbau ein

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

BASF bietet mit dem Produkt- und Servicepaket Ultracom ein Verstärkungs- und Matrixmaterial sowie einen Engineering-Service für endlosfaserverstärkte Verbundbauteile an.

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Bauteilmuster aus endlosfaserverstärkten Verbundwerkstoffen
Bauteilmuster aus endlosfaserverstärkten Verbundwerkstoffen
(Bild: BASF)

Zur Kunststoffmesse K 2013 erweitert die BASF ihre Aktivitäten bei den technischen Kunststoffen um einen neuartigen Ansatz: Er heißt Ultracom und umfasst ein Paket aus drei Komponenten: endlosfaserverstärkte Halbzeuge, daran angepasste Spritzgießmassen und die notwendige Unterstützung beim Engineering. Die zentrale Neuheit sind dabei die Halbzeuge, also z. B. Laminate aus Fasergeweben, die mit Ultramid oder Ultradur, den Polyamid- oder PBT-Werkstoffen der BASF, imprägniert sind. Der zweite Teil des Ultracom-Pakets umfasst die individuell auf diese Laminate abgestimmten thermoplastischen Umspritz-Materialien, speziell Compounds aus dem Ultramid- und Ultradur-Sortiment. Mit ihrer Hilfe lassen sich im Spritzguss zusammen mit den Laminaten komplexe Bauteile fertigen, die an genau definierten Stellen über eine sehr hohe mechanische Verstärkung durch Endlosfasern verfügen. Die dritte Komponente umfasst ein umfangreiches Service-Angebot der BASF-Anwendungsentwicklung. Dazu gehört nicht nur die Unterstützung bei der Auslegung am Computer mithilfe des Simulationsinstruments Ultrasim, sondern ebenso die Betreuung bei der Bauteilherstellung in einer neuen serienfertigungsnahen Spritzgieß-Pilotanlage mit automatisierter Laminat-Zuführung. Und schließlich stehen zahlreiche Möglichkeiten des Bauteil-Prüflabors der BASF zur Verfügung. Mit diesen Materialien und Angeboten wird die BASF aktiv an der weiteren Entwicklung des automobilen Leichtbaus mit Kunststoffen teilhaben. (qui)

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