Formula Student Autonom fahren mit Frameless-Motor von TQ-Robodrive

Quelle: TQ-RoboDrive 2 min Lesedauer

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Für die autonome Fahrzeugklasse setzt KA‑Raceing, das Formula-Student-Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) seit 2025 auf die Unterstützung der TQ‑Group: Im Lenksystem kommt ein Frameless‑Motor von TQ‑Robodrive zum Einsatz. 

Der autonome Rennbolide von KA-Raceing 2025(Bild:  KA-RaceIng)
Der autonome Rennbolide von KA-Raceing 2025
(Bild: KA-RaceIng)

Mit rund 120 aktiven Mitgliedern und einem Eigenentwicklungsanteil von über 90 Prozent zählt das Team des KA-Raceing e.V. zu den technisch ambitioniertesten Hochschulprojekten in Europa. Jedes Jahr entwickelt das Team hochmoderne Rennfahrzeuge für die internationalen Formula‑Student‑Wettbewerbe, darunter auch autonome Boliden. Für diese Fahrzeugklasse setzt KA‑Raceing seit 2025 im Lenksystem einen Frameless‑Motor von TQ‑Robodrive ein. „Dank der TQ-Motoren konnten wir unser Lenkgetriebe im Vergleich zu früheren Systemen erheblich kompakter gestalten. Und im Rennsport ist Gewicht alles“, erklärt Luca Berg, Teamleitung Fahrwerk bei KA-Raceing. Die gute Integrierbarkeit der Motoren in die Fahrzeugstruktur war daher ein ausschlaggebender Faktor für die Entscheidung zugunsten von TQ-Robodrive.

Dank der TQ-Motoren konnten wir unser Lenkgetriebe im Vergleich zu früheren Systemen erheblich kompakter gestalten. Und im Rennsport ist Gewicht alles.

Luca Berg, Teamleitung Fahrwerk, KA-Raceing

Gleichzeitig erfüllen die Motoren alle grundlegenden Anforderungen im Rennbetrieb: Sie arbeiten zuverlässig, effizient und wartungsarm. Seit dem Einsatz der TQ-Motoren profitiert KA-Raceing eigenen Angaben zufolge von einer hocheffizienten Lenkung sowie von spürbaren Gewichts- und Platzersparnissen, die sich unmittelbar in einer insgesamt höheren Fahrdynamik und Performance widerspiegeln.

Vom Konzept zur Rennstrecke in nur einem Jahr

Die Saison eines Formula-Student-Teams ist extrem komprimiert: von der Idee über Design und Fertigung bis zur Testphase und dem internationalen Wettbewerb vergeht nur ein Jahr. (Bild:  Alex Grobe)
Die Saison eines Formula-Student-Teams ist extrem komprimiert: von der Idee über Design und Fertigung bis zur Testphase und dem internationalen Wettbewerb vergeht nur ein Jahr.
(Bild: Alex Grobe)

Die Saison eines Formula-Student-Teams ist extrem komprimiert: von der Idee über Design und Fertigung bis zur Testphase und dem internationalen Wettbewerb vergeht nur ein Jahr. „Damit wir aus unserem Konzept in dieser kurzen Zeit einen leistungsstarken Rennwagen auf die Straße bringen können, sind wir auf zuverlässiges und schnelles Agieren unserer Partner wie TQ angewiesen. Und obwohl die Einführung des neuen Motors aufgrund enger Toleranzen bei der axialen Ausrichtung von Rotor und Stator komplex war, lief das System bereits nach zwei Monaten stabil und hochperformant“, sagt Luca Berg.

Erfolge 2025 und Ziele für die aktuelle Saison

Die überlegene Performance des Gesamtsystems spiegelte sich in den Ergebnissen der Saison 2025 wider: KA-Raceing konnte das schnellste autonome Fahrzeug der Formula Student 2025 stellen, erreichte den zweiten Platz Overall im Driverless Cup bei der Formula Student Germany sowie den dritten Platz Overall bei der Formula Student Czech. Hinzu kamen mehrere Podestplätze in statischen Disziplinen sowie insgesamt zehn Podienplätze über alle Events hinweg – ein Beleg für die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Antriebstechnik.

Für die Saison 2026 verfolgt KA-Raceing daher das ehrgeizige Ziel, bei allen Events den ersten Platz im Driverless Cup zu erreichen und erneut das schnellste autonome Fahrzeug zu bauen. Die Zusammenarbeit mit TQ-Robodrive soll dabei weiter vertieft werden, um Antriebstechnik und Systemintegration kontinuierlich zu optimieren.

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