Simulation Autohersteller können durch Software Beschleunigung, Kraft und Kinematik eines Insassen simulieren
ESI Group gibt die erste industrielle Version des BioRID-II Dummy Modells für PAM-CRASH 2G frei. Es ermöglicht Automobil- und Sitzherstellern die Belastungen auf Insassen bei Auffahrunfällen
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ESI Group gibt die erste industrielle Version des BioRID-II Dummy Modells für PAM-CRASH 2G frei. Es ermöglicht Automobil- und Sitzherstellern die Belastungen auf Insassen bei Auffahrunfällen durch Computersimulationen kostengünstig und frühzeitig im Entwicklungsprozess zu berechnen. Durch entsprechende konstruktive Maßnahmen kann das Risiko für ein Schleudertrauma oder HWS Syndrom reduziert werden. Das dafür notwendige Finite-Elemente (FE) Modell des BioRID wurde in einem Projekt der Forschungsvereinigung Automobiltechnik (FAT) in Zusammenarbeit mit den deutschen Automobilherstellern Audi, BMW, Daimler, Karmann, Opel, Porsche und Volkswagen, den Sitzherstellern Hammerstein, Johnson Controls und Keiper sowie dem Dummy-Hersteller Denton COE entwickelt. Das BioRID Modell ist eine identische Abbildung des physikalischen BioRID (Rear Impact Dummy) in seiner aktuellen 2ten Version. Es besitzt eine mit 24 Wirbeln ausgestattete, gelenkige Brust- und Lendenwirbelsäule. Der Hals wird durch einen zusätzlichen Federsatz stabilisiert, der die entsprechenden Beuge- und Streckmuskeln darstellt. Wie im physikalische Dummy ist auch der Unterleib mit Wasser gefüllt, um im Crashtest ein dem Menschen ähnliches Verhalten zu erzielen. PAM-CRASH 2G, die von ESI Group entwickelte virtuelle Test-Software für Crash- und Sicherheits-Spezialisten, besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten. Die erste Komponente ist ein Solver, der auf physikalischer Grundlage Modelle für Crasheffekte sowie für andere, mit Schlagwirkung verbundene Aufgaben bereit hält. Die zweite Komponente bildet ein Portfolio zur visuellen Umgebung mit einer Reihe von Produkten zur Prozessautomatisierung.Die dritte Komponente umfasst validierte Rechenmodelle, die auch Crash-Test-Dummies, Impaktoren, Barrieren sowie eine Modellserie des menschlichen Körpers berücksichtigen.
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