Simulation

AutoForm macht Tempo

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AutoForm – CATIA – Fräsmaschine

Mit der Version AutoFormplus R1, die aktuell bei Wagner im Einsatz steht, funktioniert die Flächenrückführung aus der AutoForm-Software nach CATIA hervorragend. Entsprechend den kompensierten AutoForm-Flächen fräst Wagner direkt das Werkzeug. Anschließend ist bloß noch die halbe Zahl an Korrekturschleifen nötig, bis das Werkzeug passt. Die Qualität der Simulationsergebnisse überprüfen Wagner’s Werkzeugmacher anhand von zwei Messungen. Die erste Messung erfolgt ohne Beschnitt des Bauteils, die zweite Messung passiert nach dem Laserschneiden. Mit einer Zuverlässigkeit von 90 Prozent liegen die Ergebnisse im tiefgrünen Bereich und KBW kriegt rückfedernde Bauteile bedeutend schneller in den Griff.

Einfacher Einstieg in die Simulationslösung

Der erfolgreiche Einsatz und die schnellen Fortschritte durch die Simulationslösung bestärken Richard Wagner, weitere Mitarbeiter in der AutoForm-Software zu schulen. Die Bedienerfreundlichkeit und die durchdachte Benutzerführung erleichtern den neu hinzu kommenden AutoForm-Anwendern den Einstieg. Das ist auch die Überzeugung von Georg Klepmeir, Leiter der Konstruktion. Er sieht seinen Arbeitgeber mit der Simulationslösung bestens gerüstet, den Herausforderungen des Topthemas Rückfederung und Rückfederungskompensation zu begegnen.

Nach einem gelungenen Engineering-Projekt zusammen mit AutoForm, erledigt KBW heute alle Simulationsaufgaben intern und die Akzeptanz der Software im Betrieb ist hoch. Gleichermaßen positiv sind die Rückmeldungen von Kundenseite, obwohl diese eigentlich hauptsächlich am physisch verfügbaren Bauteil interessiert sind und weniger am Weg, der zu diesem führt.

Auf dem richtigen Weg

Der eingeschlagene Weg mit der AutoForm-Lösung hat sich für Richard Wagner als richtig erwiesen. Im Prototypenbereich ist seine Firma ständig mit neuartigen Geometrien und Werkstoffen konfrontiert. Die Blechdicken beispielsweise haben in den vergangenen fünf Jahren geradezu sprunghaft abgenommen. Auch KBW’s Teilespektren mit zahlreichen größeren Bauteilen wie Radhäusern, Bodenteilen oder B-Säulen und entsprechend teuren Werkzeugen sprechen für eine verlässliche Simulationslösung.

Prototypenteile haben zudem gleich hohe Anforderungen zu erfüllen wie Serienteile, mit dem Unterschied, dass Nacharbeit in beschränktem Umfang möglich ist. Aber für KBW, der im Dreischichtbetrieb Teile fertigt, ist es von entscheidendem Vorteil, wenn das Abpressen ohne Verzögerungen funktioniert. Andernfalls steigt der Aufwand und die Termintreue ist gefährdet. Und das kostet, zusammen mit zusätzlichen Korrekturschleifen schnell einmal mehr als eine AutoForm-Lizenz.

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