Mechatronik in der Diskussion Aufs Zusammenspiel kommt’s an
Komplette mechatronische Systeme anstelle von Einzelkomponenten: Das ist der Trend im Maschinen- und Anlagenbau. Wie wird Mechatronik bei Festo gelebt? Und welche Vorteile bringt sie für den Kunden? Antworten auf diese Fragen gab es bei einer Podiumsdiskussion anlässlich einer Festo Pressekonferenz. Mit dabei: Dr. Eberhard Veit, Sprecher des Vorstands der Festo AG, Wolfgang Keiner, Geschäftsführer Festo Österreich und Dieter Pesch, Leiter Key Account Management bei Eplan Software & Services.
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Mechatronik befähigt Produkte von Festo zu „Plug and work“-Lösungen – einfach anschließen und vergessen! „Erst die Kombination von Mechanik, Elektronik und Software eröffnet völlig neue Möglichkeiten wie Condition Monitoring und Total Productive Maintenance“, unterstrich Dr. Veit.
Production on demand
„Das mechatronische System von Festo garantiert durch seine Softwarebausteine vom Einzelprodukt zum Gesamtsystem höchste Flexibilität und Geschwindigkeit“, erklärte der Vorstandssprecher von Festo. Die Softwarebausteine werden durch dezentrale Engineering-Center vor Ort in 56 Ländern kundengerecht aufbereitet, inklusive der dazu notwendigen Zeichnungen für den Kunden. Bei Bedarf lässt sich daraus innerhalb von 24 Stunden das kundenspezifische Produkt oder innerhalb kürzester Zeit auch ein Gesamtsystem ableiten – Production on demand!
Hier hakte Dieter Pesch von Eplan ein: „Erst mit intensiver Zusammenarbeit und engen Partnerschaften entstehen erfolgreiche mechatronische Lösungen.“ Software-Tools wie die Engineering-Lösung Eplan Fluid, die direkt an den digitalen Festo Katalog angebunden ist, unterstützen diese Entwicklung.
Maßgeschneiderte Lösungen
Wolfgang Keiner, Geschäftsführer Festo Österreich: „Es ist wichtig, das Ohr ständig an den Kunden zu haben, um auf ihre Wünsche und Anforderungen eingehen und maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können.“ Maßgeschneiderte Lösungen seien ohne Mechatronik gar nicht mehr denkbar. Fix und fertig montiert und direkt an die Maschinen geliefert, verkürzen sie den Weg von der Konstruktion zur Realisierung um ein Vielfaches und sparen damit Zeit und Kosten.
„Das mechatronische Verständnis und das Applikations-Know-how der einzelnen Mitarbeiter sind wichtige Faktoren für den Erfolg der Mechatronik bei Festo“, betonte Dr. Eberhard Veit. Doch das Motto „Lernunternehmen“ gilt bei Festo nicht nur für die eigenen Mitarbeiter: Auch Anwender haben die Chance, ihr Wissen über Mechatronik ständig zu erweitern – beim Weltmarktführer für die Aus- und Weiterbildung in der Fabrik- und Prozessautomatisierung, Festo Didactic. Denn Mechatronik erfordert mehr als nur Know-how in den Teildisziplinen Mechanik, Elektronik und Software – auf das perfekte Zusammenspiel der drei Qualifikationen kommt es an. (hö)
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