3D-CAD-Software Auf die Mischung kommt es an
Mit NX und Teamcenter Express setzt die schweizerische MEDMIX, auf dem Teilgebiet der Misch- und Applikationssysteme für mehrere Komponenten, neue Ideen effizient in marktgerechte Produkte um.
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Wer im hart umkämpften Weltmarkt der Medizintechnik erfolgreich sein will, der muss gute Ideen kontrolliert und regelkonform in sichere Produkte höchster Qualität überführen. Die Medmix Systems im schweizerischen Rotkreuz beweist dies seit drei Jahren auf dem Teilgebiet der Misch- und Applikationssysteme für mehrere Komponenten. Produkte wie Doppelspritzen, Kartuschen, statische Mischer, Spraydüsen, Rührsysteme und andere Hilfsmittel für das Handling von Flüssigkeiten, Pasten und Pulver jeglicher Beschaffenheit sind in dieser kurzen Zeit entstanden.
Sie werden für viele medizinische Anwendungen eingesetzt: zur Lagerung, Vorbereitung, Mischung und Anwendung von Knochenzement ebenso wie für die Reparatur von Bandscheiben oder Mehrkomponenten-Substanzen zur Wund- und Gewebebehandlung. Rund 48 angemeldete Patente belegen die Kreativität und das marktführende Know-how der Grundlagenforschung, das auf jahrzehntelanger Erfahrung der führenden Mitarbeiter beruht.
Vom ersten Tag an Product Lifecycle Management
Ein weiterer Erfolgsfaktor des jungen Unternehmens ist, dass ab Stunde Null mit einer Kombination hochwertiger Entwicklungssysteme von Siemens PLM Software gearbeitet wird: Selbst die ersten drei 3D-CAD-Arbeitsplätze mit NX, erweitert um verschiedene Module zur FEM-Berechnung, Bewegungssimulation und STL-Ausgabe, wurden von Teamcenter Express begleitet, einer speziell auf kleine und mittlere Unternehmen gerichteten Lösung des marktführenden Systems zum Product Lifecycle Management (PLM).
„Dank dem CAD-System haben wir die gesamte Datenbasis unserer Produkte im Haus – dank Teamcenter Express sind diese ebenso geordnet wie unsere Prozesse“, sagt Roger Dubach, Product Manager und CAD-Systembetreuer bei MEDMIX.
Durch die tiefe Integration dieser beiden Werkzeuge werden der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Dies kommt vor allem der Grundlagenentwicklung zugute. Hier werden Ideen in allgemein anwendbare, verifizierte Lösungen umgewandelt – wie etwa Flaschen, deren unterschiedliche Inhalte mit einem Befüllungsadapter in eine Doppelspritze transferiert werden, um sie danach im richtigen Mischverhältnis anzuwenden. Der Innovationszyklus von der Idee bis zur Patentanmeldung dauert dank PLM-System teilweise nur zwei Monate. Einsparpotenzial gibt es noch bei der Stilisierung des Produktmodells in den Patentzeichnungen, die nur die patentrelevanten Informationen enthalten dürfen.
„Mit dem Ohr am Markt entwickeln wir Lösungen und Komponenten für neue Anwendungsfälle, die nach Berechnungen, Prototypen und Patentanmeldung unsere Innovationsbibliothek füllen – bis ein Kunde sich für ein bestimmtes Verfahren interessiert“, sagt Andy Greter, Mitinhaber und CTO des Unternehmens. (Mehr Infos auf den kommenden Seiten)
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