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Mobile Markierung

Auch bei dezentraler Fertigung bequem markieren

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Neue Lösungen für die mobile Markierung vor Ort

Für das oben beschriebene Anforderungsprofil bringt Phoenix Contact nun ein Thermotransfer-Drucksystem mit der Bezeichnung Thermomark Prime auf den Markt. Dabei handelt es sich um einen portablen Kartendrucker, der sowohl stationär wie auch mobil eingesetzt werden kann. Über die Markierungs-Software Clip Project kann der Drucker wie ein regulärer stationärer Drucker angesteuert werden. Er erfüllt alle Anforderungen an ein stationäres Drucksystem – und lässt sich zusätzlich mobil einsetzen.

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Im Feld selbst können alle verfügbaren Markierungsmaterialien ohne Zuhilfenahme eines zusätzlichen PCs schnell und einfach bedruckt werden. Dabei unterstützt eine integrierte Markierungs-Software. Die Daten lassen sich vom Anwender unmittelbar über ein antireflektierendes 7-Zoll-Touch-Display eingeben.

Maus und Tastatur anschließen

Um die Bedienung bei größeren Markierungsvorhaben zu vereinfachen, können über integrierte Schnittstellen Maus und Tastatur angeschlossen werden. Komplexe Projekte lassen sich so auf einfache Weise abarbeiten. Anwender, die bereits Projekte mit der Software Clip Project erstellt haben, können die Daten über eine von fünf Schnittstellen – zum Beispiel über eine SD-Karte – auf den Thermomark Prime übertragen und im Feld ausdrucken. Zudem verfügt das Druckgerät über die Schnittstellen USB 2.0 und Ethernet 10/100 MBit/s.

Im mobilen Betrieb wird der Drucker über einen Hochleistungsakku betrieben, der das Gerät bei Dateneingabe bis zu sechs Stunden und im Stand-by-Modus bis zu sieben Stunden versorgt. Bis zu 500 UCT-Karten – UCT steht dabei für Universal Card Thermotransfer – werden im Feld mit nur einer Akkuladung bedruckt. UCT-Karten von Phoenix Contact bestehen aus Polycarbonat – sie werden für die Leiter-, Klemmen- und Anlagenmarkierung mittels Thermotransfer-Farbband bedruckt.

Über 600 Markierungs-Materialien

Weil das Farbband des Thermomark Prime in einer Kassette integriert ist, werden für einen Farbbandwechsel nur 10 Sekunden benötigt. Damit für jedes Material das richtige Farbband verwendet wird, sind die Farbbandkassetten mit einem Barcode versehen. Durch seine kompakte Bauform wiegt der Drucker nur 6 kg – damit ist er der kleinste mobile Kartendrucker am Markt. Dennoch verarbeitet das Gerät über 600 verschiedene Markierungs-Materialien, darunter auch eine breite Palette selbstklebender Etiketten und Schilder im US(Universal Sheet)-Format.

Der Thermomark Prime hat auch einen kleinen Bruder – mit dem Handheld-Drucker Thermofox bringt Phoenix Contact ein weiteres Gerät für den mobilen Einsatz auf den Markt. Während der Thermomark Prime primär Karten bedruckt, kann der Thermofox neben Etiketten auch Schrumpfschläuche sowie nicht klebende Etiketten im Rollenformat bedrucken, die dann auf die jeweilige Anwendung appliziert werden. Aufgrund seiner kompakten Bauform mit minimalen Abmessungen (230 mm × 98 mm × 69 mm) und dem geringen Gewicht (650 g) bietet er einen hohen Tragekomfort.

Geräte miteinander vernetzen

Bei komplexeren Markierungsprojekten kann auch der Thermofox über die USB-Schnittstelle an einen PC und somit an die Markierungs-Software Clip Project angebunden werden – die Eingabe erfolgt dann vom PC aus. Die Benutzerführung ist aufgrund eines gut strukturierten Menüs und Direkteingabetasten intuitiv gestaltet.

Über die USB-Schnittstelle kann der Thermofox auch mit seinem großen Bruder, dem Thermomark Prime, direkt kommunizieren – beide können so als in sich geschlossenes akkubetriebenes Rollen- und Karten-Drucksystem im Feld agieren. Mit beiden Druckern bietet Phoenix Contact neue Lösungen, um das mobile Markieren vor Ort – auch in Kombination mit einem stationären Drucksystem – erheblich bequemer und flexibler zu gestalten. (sh)

* Sven Heier ist Produktmanager, Dipl.-Ing. Danny Siriboe, MBA, ist Leiter Produkt-Marketing, Marking & Installation bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG in Blomberg

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