Virtuelle Inbetriebnahme
Antriebe testen, bevor sie installiert werden

Von Maitsetseg Ravdandorj* 4 min Lesedauer

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Mit Virtual Drive Plus beschleunigt ABB die Entwicklung und Inbetriebnahme von Antriebssystemen. Die SIL‑Lösung arbeitet mit der gleichen Regelungsplattform wie das reale Gerät, was sie von klassischen Simulationsmodellen deutlich unterscheidet.

Virtual Drive Plus ist eine Software-in-the-Loop-Lösung, auf der die tatsächliche ACS880-Niederspannungs-Frequenzumrichter-Firmware ausgeführt wird, um eine genaue Simulation des Antriebsverhaltens sicherzustellen. (Bild:  ABB)
Virtual Drive Plus ist eine Software-in-the-Loop-Lösung, auf der die tatsächliche ACS880-Niederspannungs-Frequenzumrichter-Firmware ausgeführt wird, um eine genaue Simulation des Antriebsverhaltens sicherzustellen.
(Bild: ABB)

Digitale Zwillinge sind im Maschinenbau längst kein Trendbegriff mehr. In der elektrischen Antriebstechnik gehören sie inzwischen vielmehr zum Standardwerkzeug – zum Beispiel, wenn es darum geht, komplexe Systeme frühzeitig zu validieren und Entwicklungsrisiken zu senken.
ABB hat für die Frequenzumrichter-Familie ACS880 eine Software‑in‑the‑Loop‑Lösung (SIL) entwickelt, die das reale Antriebsverhalten mit hoher zeitlicher Auflösung im PC nachbildet. Mit Virtual Drive Plus können Konstrukteure und Entwickler Regelungsfunktionen, Netzinteraktionen und Lastfälle testen, bevor physische Hardware verfügbar ist. Das unterstützt sowohl die Auslegung der Antriebstechnik als auch die spätere Inbetriebnahme und den Betrieb der Anlagen.