Spindellager Angebot vom Spindellager bis zur Motorspindel

Redakteur: Stefanie Michel

Das Unternehmen Universal-Kugellager-Fabrik (UKF) bietet sowohl Spindellager als auch Lagerköpfe und komplette Motorspindeln für den Einsatz in Werkzeugmaschinen an.

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Spindellager sind von ihrem Aufbau her Radial-Schrägkugellager mit einem Kugelanlagewinkel zwischen 12° und 30°. Dem Druckwinkel kommt große Bedeutung bezüglich erreichbarer Drehzahl, Belastbarkeit und Steifigkeit zu. Bei wechselnden Anforderungen hat sich der sogenannte „optimierte Druckwinkel“ von 21° als besonders vorteilhaft erwiesen.

Für höhere Drehzahlen setzt UKF Lager mit reduzierter Reibung ein. Bei diesen wird die Wälzkörpermasse durch kleinere Kugeln und/oder alternative Kugelwerkstoffe verringert.

Die Spindellager werden in den UKF-Lagerköpfe eingesetzt. Diese einbaufertige Lagereinheiten beinhalten die für den jeweiligen Einsatzfall zusammengestellte Lagersätze. Sie ermöglichen bereits in ihrer Standardausführung eine Vielzahl von Anwendungsvarianten. Mit zusätzlichen Optionen werden die Einsatzmöglichkeiten nochmals multipliziert.

Kommunizierende Motorspindel für Werkzeugmaschinen

Zunehmend werden Werkzeugmaschinen mit Motorspindeln ausgerüstet, die auch in der Lage sind, eine Vielzahl von Meldungen und Informationen zu liefern. Die Spindel kommuniziert auf vielfältige Weise mit der Maschinensteuerung, hilft Störungen verschiedenster Art zu erkennen, den Bearbeitungsprozess sicherer zu machen, Stillstandzeiten zu reduzieren und die Arbeitsqualität zu erhöhen.

Die Motortemperatur zu überwachen ist unumgänglich. Unzulässige Erwärmungen des Stators können zum Beispiel auftreten, wenn dem Motor ein zu hohes Drehmoment abgefordert wird oder wenn die Statorkühlung nicht ausreicht oder gar ausfällt. Wenn die üblichen Kaltleiter in der Statorwicklung nicht ausreichen, kommen Sensoren zum Einsatz, die es ermöglichen, den Temperaturverlauf über die Zeit zu beobachten und auffällige Tendenzen rechtzeitig zu erkennen.

Drehgeber gehören ebenfalls häufig zur Grundausstattung einer Spindel. Diese Sensoren melden sowohl die aktuelle Drehzahl, als auch die genaue Winkellage der Welle.

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Spindel gibt Auskunft für vorbeugende Instandhaltung

Auch nachdem die Spindel von der Maschinensteuerung getrennt und bereits aus der Maschine ausgebaut wurde, lässt sie noch mit sich kommunizieren. Datenlogger geben beispielsweise Auskunft darüber, wie lange die Spindel gelaufen ist, mit welcher Drehzahl sie betrieben wurde und welche Temperaturen oder Vibrationen dabei aufgetreten sind. Die Spindel liefert also auch Auskünfte für die vorbeugende Instandhaltung.

Da der Lagerung einer Spindel bezüglich Präzision, Funktion und Betriebssicherheit eine zentrale Rolle zukommt, sind detaillierte Kenntnisse der Lager für die Konstruktion und Fertigung hochwertiger Spindeleinheiten von elementarer Bedeutung. Optimierte Spindel-Lager-Konzepte zur Steigerung der Leistungsfähigkeit durch erhöhte Betriebssicherheit werden dann Realität.

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