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Analyseleitungen und Heizschläuche für den Ex-Bereich aus Heidelberg
Dipl.- Wirtsch.- Ing. Andreas Zenner, Geschäftsführer Winkler: „Wir bieten für Anwendungen im Ex-Bereich ein neues Programm von Analyseleitungen und Heizschläuchen für die verschiedensten Branchen (Umwelt- und Prozesstechnik sowie Abfüll- und Dosiertechnik) an.
Die als Komplettsystem zugelassenen und mit EG-Baumusterprüfbescheinigungen zertifizierten Analyseleitungen und Heizschläuche können in den Zonen 1/21 und 2/22 ( Gas /Staub) eingesetzt werden und sind aufgrund ihrer Konstruktion für kundenspezifische Anwendungen variabel auslegbar.
Hochwertige, geprüfte und zugelassene Materialien beim Bau der Ex-Analyseleitungen und Heizschläuche lassen erweiterte, von der Normabweichende Umgebungstemperaturen von -40°C bis +85°C zu, was für ein breites Einsatzspektrum spricht. Je nach Baureihe werden zertifizierte, PT100 Temperaturfühler eingesetzt mit denen die Prozesstemperaturen geregelt und die maximal zulässigen Temperaturen (Temperaturklassen T6, T5, T4, T3) eingehalten werden können.
PMA EX-System - ATEX-zertifiziertes Kabelschutzsystem aus Kunststoff
PMA bietet weltweit das erste Kabelschutzsystem aus Kunststoff mit ATEX-Zertifizierung nach ATEX 95 an. Robust, leicht, schnell verarbeitbar und vor allem hochflexibel präsentiert sich das ATEX 95-zertifizierte Kabelschutzsystem aus Polyamid des Schweizer Herstellers PMA aus Uster.
Peter Schuster, Development and Production Director PMA: „Der verwendete Werkstoff ist den Anforderungen in explosionsgefährdeten Bereichen angepasst und das System zugelassen für den Einsatz in den Bereichen 1 und 2 (Gase/Dämpfe) wie auch in den Bereichen 21 und 22 (Stäube) gemäß ATEX-Richtlinie 137.“
Explosionsgefährdete Bereiche finden sich beispielsweise in chemischen Anlagen, Raffinerien, der Öl- und Gasindustrie aber auch in Mühlen, Lackieranlagen oder Textilfabriken. Das elektrisch ableitende Polyamid verhindert eine statische Aufladung auf der Oberfläche und vermeidet damit gefährliche Zündfunkenbildung.
Uwe Glaser, Ing.- Büro Schad, Gebietsvertreter der PMA: „Neben dem Einsatz im Ex-Bereich kann das System auch beim Montageaufwand punkten. So erlauben die hochflexiblen Wellrohre nicht nur den Einsatz an bewegten Installationen, sondern lassen sich ohne Aufwand und zusätzliche Zubehörteile über Ecken und Kanten führen. Das Ablängen der Wellrohre erfolgt mit dem Messer oder einem passenden Schneidwerkzeug, anschließend erfolgt die Verbindung einfach durch Einstoßen in die Anschlussarmatur.“
In Bereichen, in denen sich durch feinstverteilte Gase, Flüssigkeiten oder Feststoffe in Kontakt mit Luftsauerstoff eine explosionsgefährdete Atmosphäre bilden kann, gibt es aus Sicherheitsgründen strenge Anforderungen an alle eingesetzten Maschinen und Komponenten. Für Kabelschutzsysteme bedeutet dies zum einen stark verschärfte Anforderungen an Systemdichtigkeit, Alterungsbeständigkeit bei hohen Temperaturen und (Kälte-) Schlagfestigkeit - wobei besonders die geforderte hohe Kälteschlagfestigkeit den Werkstofftechnikern in der Vergangenheit Kopfzerbrechen bereitete.
Der Kabelschutzhersteller PMA hat das erste komplett aus Kunststoff hergestellte, flexible Kabelschutzsystem im Lieferumfang. Es ist nach der Richtlinie 94/9/EG zugelassen, für den Einsatz in den nach Atex 137 definierten Zonen 1 und 2 (Gase/Dämpfe) sowie 21 und 22 (Stäube).
Flexibilität bietet erheblichen Mehrwert
Volker Mühlstein, Geschäftsführer PMA Deutschland: „Das flexible Kabelschutz-System von PMA bietet nicht nur Montage- und Gestaltungsvorteile, sondern damit verbunden auch erhebliche Kosteneinsparungen. Flexible Wellrohre lassen sich schnell und einfach um Ecken und Kanten verlegen; aufwändige Montagetätigkeiten wie exaktes Ablängen von Rohren und Setzen von Winkelstücken entfallen.
Die Rohre können mit einem handelsüblichen Messer oder einer Spezialschere geschnitten und durch einfaches Einstoßen in die Anschlüsse zu einem System verbunden werden. Eine Wiederöffnung des Systems ist vorgesehen, jedoch ist dazu aus Sicherheitsgründen der Einsatz eines Schraubendrehers erforderlich, Handöffnung ist nicht möglich. Mit einer Biegewechselfestigkeit von mehr als vier Million Zyklen sind die Wellrohre auch für dynamische Anwendungen hervorragend geeignet.“
Mühlstein weiter: „Doch nicht jedes Kunststoff-Wellrohr ist für jede Anwendung geeignet. Verschiedene Werkstoffe bieten unterschiedliche Eigenschaften, die durch spezielle Zusätze im Produktionsprozess noch verstärkt bzw. optimiert werden. Für extreme Bewegungen an z.B. Schweiß- oder Lackierrobotern hat sich der Werkstoff Polyamid 12 bewährt. Mit verschiedenen Zusätzen können Wellrohre aus diesem Werkstoff besonders langlebig gestaltet werden, vor allem auch unter UV-Belastung.“ (Nächste Seite: Polyamide für ATEX-Anwendungen)
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