Gießen Aluminium-Feingussgehäuse mit Kühlrippen

Redakteur: Dipl.-Ing. Dorothee Quitter

Die Zollern Gießereitechnik und die alki-Technik haben gemeinsam Feingussgehäuse aus Aluminium für Drehmomentschrauber entwickelt. Der Werkstoff erfüllt die Forderung nach geringem

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Die Zollern Gießereitechnik und die alki-Technik haben gemeinsam Feingussgehäuse aus Aluminium für Drehmomentschrauber entwickelt. Der Werkstoff erfüllt die Forderung nach geringem Gewicht und guter Wärmeleitung. Das Feingießverfahren ermöglicht es, die starke Verrippung der Oberfläche zur Wärmeabführung, den ergonomisch gestalteten Griff und den Einbauraum für Elektronik und Antriebsmotor in einem Gehäuse zu kombinieren. Da die Schrauber in der Mehrzahl der Fälle wetterunabhängig im Freien betrieben werden, müssen sie die Anforderungen der Schutzklasse IP54 erfüllen. Das setzt geschlossene Gehäuse voraus, das heißt, die Wärmeabfuhr ist nur über die Verrippung der Gehäuseoberfläche möglich.

Die Konstruktion basiert auf zwei Halbschalen, die den Antriebsmotor, die Regelelektronik und die Bedienelemente umschließen. Ebenfalls in das Gehäuse integriert sind die Lagersitze für den Antriebsmotor und die Kabelkanäle. Im Dauerbetrieb muss der Motor seine Wärme über das Gehäuse abführen können. Dazu ist eine enge Passung zwischen Gehäuse und Motor erforderlich.Durch das Feingießen wird die nötige Profilform durch Präzisionsrichten im lösungsgeglühten Zustand hergestellt.

Für den Feingießer stellt das Gehäuse insofern eine Herausforderung dar, dass der Aufbau der Formstoffkeramik in den engen Schlitzen zwischen den Kühlrippen sehr schwierig und eine Speisung nur über die Teilungsfläche der Gehäusehälften möglich ist.

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