Pneumatiksystem

Alu-Rohrleitungen für Pneumatiksysteme schnell und günstig installieren

| Redakteur: Bernhard Richter

Schnell und einfach: Ohne Spezialwerkzeug kann das neue Druckluftsystem zügig eingebaut werden.
Schnell und einfach: Ohne Spezialwerkzeug kann das neue Druckluftsystem zügig eingebaut werden. (Bild: Mader)

Beim Neubau eines Logistikzentrums drängt die Zeit. Druckluftspezialist Mader verspricht, das Alu-Rohrleitungssystem in der Hälfte der Zeit einzubauen.

Mit der Arbeitsbühne 13 m hochfahren, Maß für die passende Rohrlänge nehmen, 13 m wieder runterfahren, das verzinkte Rohr ablängen, Gewinde schneiden, zurück auf die Arbeitsbühne, 13 m hochfahren, Rohr abdichten und das Fitting anbringen, erneut Maß nehmen, 13 m hinunter fahren – geht das Spiel von vorne los.

So wäre die Installation eines Druckluft-Rohrleitungssystems im 38.000 m² großen Lager- und Logistikzentrum von EBM-Pabst in Hollenbach im Jahr 2015 abgelaufen, hätten sich Markus Mettler, technischer Betriebsleiter und Umweltbeauftragter, und Markus Strecker, Schlossermeister in der hauseigenen Werkstatt, mit dem bis 2007 verwendeten Rohrleitungssystem aus verzinktem Stahl zufriedengegeben. Den Status quo zu erhalten, „weil man es schon immer so gemacht hat“, gibt es bei den beiden nicht, die seit 25 bzw. 30 Jahren bei EBM-Papst arbeiten.

Wer suchet, der findet

„In allen vier Werken gehören Maschinenumzüge und Umbauten in der Produktion zu unserem Aufgabengebiet“, sagt Strecker, der mit 17 Kollegen auch für Reparaturen, Neuanfertigungen und das Druckluft- und Abluftsystem an den drei Standorten von EBM-Papst zuständig ist. Neue Produkte und regelmäßige Optimierungen im Produktionsablauf gehören zur Tagesordnung.

„Mit den bisherigen Rohrleitungssystemen mit Rohren aus verzinktem Stahl bzw. aus Aluminium und Rohrverbindungen aus Kunststoff mussten wir entsprechend viel Zeit einkalkulieren. Wir hatten die Hoffnung, ein System zu finden, das sich nicht nur einfach und schnell installieren lässt, sondern auch unsere qualitativen Anforderungen erfüllt.“

Der Zufall schlägt zu

Per Zufall erfährt Markus Mettler von Stefanie Kästle, der Umweltbeauftragten bei Mader, vom Druckluft-Rohrleitungssystem Infinity des schwäbischen Druckluft- und Pneumatikspezialisten. Rohrleitungen aus Aluminium, Fittings aus Metall mit durchgängigem Verbindungssystem und vollem Durchgang, die einfache, schnelle Montage aller Elemente, nennt Kästle auf Nachfrage als Vorteile. Markus Mettler und Markus Strecker werden hellhörig, bitten um ein Angebot und Produktmuster.

Dann geht alles ganz schnell. Die Entscheidung fällt – für Infinity von Mader. Zuvor hat Markus Strecker nicht nur gerechnet und Zahlen verglichen, sondern die Produktmuster auf Alltagstauglichkeit getestet. „Wir haben Infinity zunächst testweise bei Maschinenumzügen eingesetzt und dabei vor allem Rohrleitungen und Fittings mit einem Durchmesser von 25 mm und 32 mm verwendet.“ Der Anschluss an die beiden bestehenden Rohrleitungssysteme funktionierte einwandfrei und die Installation des neuen Systems war, wie versprochen, einfach und schnell.

Vier Mal schneller

Als Glücksfall erweist sich Infinity in der Vorbereitungsphase für die Erweiterung von Werk 4 in Hollenbach. Die personell schwierige Situation in seinem bereitete Strecker angesichts der anstehenden Aufgaben großes Kopfzerbrechen. Allerdings nur kurz, denn mindestens vier Mal schneller, so Strecker, laufe die Installation von Infinity im Vergleich zum alten verzinkten Druckluft-Rohrleitungssystem. Der Geschwindigkeitsvorsprung bei 1800 m verlegten Leitungen und 2000 eingesetzten Fittings, die von Streckers Team alleine montiert wurden, zahlte sich am Ende aus: Trotz des Personalmangels konnten alle Maschinen umgezogen und montiert werden – in der geplanten Zeit. Überzeugt zeigt sich Strecker auch von der Qualität der Produkte, die robuster sind als die Rohrverbindungen aus Kunststoff. (br)

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