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Aluminium über Umwege schweißen
Nach wie vor gibt es Anwendungen, bei denen Schweißen die ideale Lösung für einen automatisierten Verbindungsprozess bleibt, beispielsweise wenn die Materialpakete für die beschriebenen Fügevarianten zu dick werden und oder wenn die Stahlbleche eine gewisse Härte überschreiten. Soll dabei aber dennoch Aluminium mit Tiefziehstählen oder formgehärtetem, martensitischem Stahl verbunden werden, setzen die Verbindungsexperten mit ihrer Technologie Flexweld auf Widerstandselementschweißen (WES). Dabei werden bereits in der Produktion metallische Widerstandsschweißelemente in das Aluminiumblech eingebracht (Bild 3). Somit lassen sich die Bleche mit Stahlblechen über klassische Punktschweißverfahren in bestehenden Produktionssystemen verbinden. Das Verfahren entstand im Zuge eines Industrieprojektes. Dabei haben die Verbindungsexperten die Geometrie der WES-Elemente festgelegt, den Prozess des Einstanzens mit gleichzeitigem mechanischen Verankern im Blech entwickelt und patentiert sowie die komplette Zuführungs- und Verarbeitungstechnik geplant und gebaut, die für eine automatisierte Verarbeitung der WES-Elemente benötigt wird. Eine besondere Herausforderung war dabei, dass die Setzwerkzeuge sehr filigran und klein sein müssen, um eine gute Zugänglichkeit zu den Verbaustellen zu gewährleisten. (qui)
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