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Dichtungsprobleme Alternative Dichtungsmethoden für Hochtemperaturanwendungen

| Redakteur: M.A. Bernhard Richter

Bei höheren Temperaturen können vermehrt Dichtheitsprobleme an verschiedenen Stellen entstehen. Die üblichen Messingstopfen können früher oder später zu Leckagen führen. Aber es gibt Alternativen.

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Mit diesen Produkten von Meusburger sollen Dichtheitsprobleme bei hohen Temperaturen der Vergangenheit angehören.
Mit diesen Produkten von Meusburger sollen Dichtheitsprobleme bei hohen Temperaturen der Vergangenheit angehören.
(Bild: Meusburger)

Maschinenstillstände und kürzere Wartungsintervalle sind die Folge von Leckagen beim Einsatz von Messingstopfen. Als Problem wird oft das verwendete Dichtmittel vermutet, wobei die Ursache meist woanders liegt: Aufgrund unterschiedlicher Ausdehnungskoeffizienten von Messingstopfen und Stahlplatten kommt es beim Aufheizen und Abkühlen des Werkzeuges zu Setzungen, die in weiterer Folge zur Leckage führen.

Aus diesem Grund hat Meusburger das Sortiment um Verschlussschrauben aus Stahl und Edelstahl ergänzt (E 20767 bzw. E 20749). So wird ein sicheres Verschließen auch bei hohen Temperaturen gewährleistet. Weiters sind Umlenkbleche in Edelstahl E 21019 erhältlich.

Bei der Temperierung mit heißem Wasser und der Verwendung von herkömmlichen FKM/Viton O-Ringen treten ebenso oft Dichtheitsprobleme auf. Standard FKM/Viton O-Ringe sind über 100°C nur bedingt geeignet und die Lebensdauer sinkt mit steigender Temperatur stark. Die O-Ringe werden dann hart und undicht. Für Heißwasseranwendungen bietet Meusburger auch Hochtemperatur-O-Ringe E 21311 aus dem Werkstoff FKM plus an. Diese sind für Wassertemperaturen bis 180°C einsetzbar und sofort ab Lager lieferbar.

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