Additive Fertigung Wie 3D-gedruckte Teile den Flugzeugbau verändern

Quelle: Stratasys 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Airbus produziert jährlich mehr als 25.000 flugtaugliche 3D-gedruckte Teile und verändert damit die Art und Weise, wie Flugzeuge gebaut und gewartet werden. Unterstützt werden sie dabei von der Technologie von Stratasys. Mittlerweile sind über 200.000 zertifizierte Stratasys-Polymerteile im aktiven Einsatz.

Über 200.000 zertifizierte Stratasys-Polymerteile sind bei Airbus mittlerweile im aktiven Einsatz.(Bild:  Copyright (c) 2018 Ryan Fletcher/Shutterstock. No use without permission.)
Über 200.000 zertifizierte Stratasys-Polymerteile sind bei Airbus mittlerweile im aktiven Einsatz.
(Bild: Copyright (c) 2018 Ryan Fletcher/Shutterstock. No use without permission.)

Aktuelle Daten zeigen, dass der Einsatz von 3D-gedruckten Stratasys-Bauteilen im Airbus A350 zu einer Gewichtsreduzierung von 43 Prozent, zum Wegfall der Mindestbestellmenge (MOQ) und einer Verkürzung der Vorlaufzeit um 85 Prozent geführt hat. Dadurch konnten erhebliche Kosten und mehrere Wochen Produktionszeit eingespart werden.

Airbus lässt Bauteile für die Modelle A320, A350 und A400M mit dem Stratasys Ultem 9085 Filament Certified Grade (CG) Material auf mehreren industriellen FDM-Druckern von Stratasys fertigen.

„Die additive Fertigungstechnologie von Stratasys ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Engagements für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt“, sagte Serge Senac, Airbus Industrial Leader für Polymer Additive Manufacturing. „Wir können zertifizierte, reproduzierbare Bauteile schneller herstellen und sind dabei weniger auf komplexe Lieferketten angewiesen. Diese Fertigungsflexibilität senkt die Kosten und sorgt für eine verbesserte Reaktionsfähigkeit, um die Anforderungen unserer Kunden weltweit zu erfüllen. Nicht zuletzt trägt diese Technologie zur Roadmap von Airbus bei, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen.“

Schneller und kostengünstiger Austausch verschiedener Komponenten

Die Teile erfüllen strenge Anforderungen der Luft- und Raumfahrt und ermöglichen gleichzeitig einen schnelleren und kostengünstigeren Austausch verschiedener Komponenten im gesamten Flugzeug. Dank der dezentralen Fertigung kann Airbus Teile dort produzieren, wo und wann sie benötigt werden, wodurch Ausfallzeiten von Flugzeugen reduziert, Lagerbestände minimiert und kostspielige Verzögerungen in der Lieferkette vermieden werden.

Mit Zehntausenden von zertifizierten Teilen, die bereits im Einsatz sind, erleben wir einen Wendepunkt, nicht nur für Airbus, sondern für die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie.

Rich Garrity

„Unsere Zusammenarbeit mit Airbus ist ein Beleg dafür, dass die additive Fertigung in großem Maßstab in die Serienproduktion integriert wird und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein kann“, so Rich Garrity, Chief Business Unit Officer bei Stratasys. „Mit Zehntausenden von zertifizierten Teilen, die bereits im Einsatz sind, erleben wir einen Wendepunkt, nicht nur für Airbus, sondern für die gesamte Luft- und Raumfahrtindustrie. Die Nachfrage nach leichteren, schnelleren und widerstandsfähigeren Lieferketten beschleunigt sich und führt weltweit zur Einführung von Stratasys-Technologie. Was Airbus heute erreicht, läutet das nächste Wachstumskapitel für unsere Branche ein: zertifizierte additive Fertigung als gängige Produktionsmethode in der globalen Luftfahrt.“

Buchtipp

Das Buch "Additive Fertigung" beschreibt Grundlagen und praxisorientierte Methoden für den Einsatz der additiven Fertigung in der Industrie und unterstützt Konstrukteure und Entwickler dabei, additive Verfahren erfolgreich in ihren Unternehmen zu implementieren.

Mehr erfahren bei Vogel Fachbuch

(ID:50658709)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung