Additive Fertigung
Wie Daimler Trucks & Buses vom 3D-Druck profitiert

Das Gespräch führte Dipl.-Ing. (FH) Monika Zwettler 4 min Lesedauer

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Wie die additive Fertigung bei Daimler eingesetzt wird, welche Hürden es bei der Einführung gab und wie das „Netflix-Modell für 3D-Druck“ für mehr Ressourcenschutz sorgt, erklärt Ralf Anderhofstadt, Head of Center of Competence Additive Manufacturing sowie AMS – Additive Manufacturing Solutions bei Daimler Trucks & Buses, im Interview.

Mit der additiven Fertigung lassen sich nicht nur Kosten und Ressourcen sparen, ebenso eröffnet sie als Enabler der Digitalisierung neue Chancen dank innovativer Geschäftsmodelle. (Bild:  guteksk7 - stock.adobe.com)
Mit der additiven Fertigung lassen sich nicht nur Kosten und Ressourcen sparen, ebenso eröffnet sie als Enabler der Digitalisierung neue Chancen dank innovativer Geschäftsmodelle.
(Bild: guteksk7 - stock.adobe.com)

Herr Anderhofstadt, wie, warum und wann startete Daimler Buses mit der additiven Fertigung?

Die additive Fertigung wird bei Daimler Buses schon seit vielen Jahren bzw. sogar Jahrzehnten verwendet. Zunächst lag der Fokus ausschließlich auf Prototypen und Designteilen. Seit 2016 wurde die Verwendung für den Einsatz in der Serienproduktion intensiv im Rahmen unseres crossfunktionalen 3D-Druck-Projekts geprüft. Dies war der Startschuss zur Umsetzung der ersten 3D-Druck-Serienteile bei Daimler Buses. Bis zum heutigen Tag wurden mehr als 70.000 Serien- und Ersatzteile in unseren Fahrzeugen verbaut beziehungsweise verkauft.