Lineareinheiten Abgewandelte Lineareinheit für individuelle Anwendungen

Redakteur: Stefanie Michel

Die Premiumklasse der Lineareinheiten der IEF Werner soll die steigenden Anforderungen von Montage- und Produktionsanlagen an Geschwindigkeit und Präzision erfüllen. Das Linearmodul 160/15 kann durch seinen Aufbau auf die individuellen Anforderungen der Anwender eingehen.

Anbieter zum Thema

Die Variante GPA des Linarmoduls 160/15 kommt dann zum einsatz, wenn zwei Flächenportale innerhalb des gleichen Arbeitsraum betrieben werden sollen. (Bild: IEF Werner)
Die Variante GPA des Linarmoduls 160/15 kommt dann zum einsatz, wenn zwei Flächenportale innerhalb des gleichen Arbeitsraum betrieben werden sollen. (Bild: IEF Werner)

Bei der Auswahl der passenden Lineareinheit sind verschiedene Aspekte relevant: unter anderem die Baulänge sowie das Antriebskonzept. Um den individuellen Anforderungen der Kunden besser gerecht zu werden, hat der Komponenten- und Systemhersteller für die Automatisierungstechnik IEF Werner das Modul 160/15 als Basis genommen und dieses entsprechend den Vorstellungen seiner Kunden auf verschiedenste Weise abgewandelt.

In der Basisversion hat das Modul einen Hub von 100 bis 5 500 mm und ein Gewicht von 9,8 kg. Die maximale Verfahrgeschwindigkeit beträgt 5 m/s. Sein Aufbau besteht aus einem Doppelhohlkörperprofil, zwei Führungen und zwei Zahnriemen.

Lineareinheit auch mit beidseitig angetriebenen Zahnriemen erhältlich

Jetzt ist das Linearmodul auch als Variante "G" mit zwei unabhängig voneinander verfahrbaren Schlitten erhältlich, bei welcher zwei Zahnriemen über zwei Motoren angetrieben werden. Das Modul 160/15 ist außerdem mit beidseitig angetriebenen Zahnriemen erhältlich, wodurch größere Vorschubkräfte übertragen werden können. Bei Lineareinheiten mit größeren Hüben und größeren Verfahrgeschwindigkeiten werden Fehlerpositionierungen durch überspringende Zahnriemen vermieden. Der Vorteil dieser Lineareinheit ist neben kürzeren Taktzeiten und einer höheren Betriebssicherheit vor allem auch die längere Lebensdauer.

Für den Einsatz in Maschinen, in denen enge Platzverhältnisse herrschen, ist das Modul 160/15 überdies als Variante mit zwei Schlitten vom Typ Modul 80/15 erhältlich. Da die beiden Lineareinheiten nicht zueinander ausgerichtet werden müssen, spart der Anwender bei der Montage eine Menge Zeit. Zudem ist der Platzbedarf im Gegensatz zu zwei separaten Lineareinheiten wesentlich geringer.

Kürzere Lineareinheit mit allen Merkmalen der Standardvariante

Bei der Variante "GPA" werden zwei Flächenportale innerhalb des gleichen Arbeitsraums betrieben. Dies wird durch einen Parallelantrieb, welcher die beiden Schlittenpaare separat antreibt, ermöglicht. Da die Baulänge der Lineareinheit bei vielen Anwendungen eine große Rolle spielt, wurde das Modul 160/15 um die Variante "C" ergänzt. Diese Lineareinheit ist um 124 Millimeter kürzer als die Standardvariante, weist jedoch alle gewohnten Merkmale, wie integrierte induktive Endlagenschalter oder einen flexiblen Motoranbau, auf. Vorteilhaft sind hier insbesondere die kompakten Abmessungen und der geringe Platzbedarf. Da die beiden Profilschienenführungen im Abstand von 80 Millimeter angeordnet sind, können am Schlitten hohe Drehmomente aufgenommen werden.

Der Einsatz einer hochwertigen Führung ermöglicht überdies eine hohe Dynamik und eine gute Laufkultur. Um die Führungsbahnen vor grobem Schmutz zu schützen, verfügen die Führungselemente über spezielle Dichtungen. Mit der Version "light" bietet die IEF Werner zudem noch eine preisgünstige Variante an, bei der die Führung nur auf einer Seite abgedeckt ist. (mi)

(ID:24276270)