Druckluftmotoren Abgedichtete Druckluft-Lamellenmotoren für die Papierindustrie
Seit vielen Jahrhunderten wird Papier hergestellt, doch am Verfahren hat sich nichts geändert. Papiermaschinen übernehmen heute die verschiedenen Arbeitsschritte. Die einzelnen Komponenten der Anlagen müssen jedoch extremen Belastungen standhalten. Deprag Schulz hat Druckluft-Lamellenmotoren aus Edelstahl im Programm, die sich in vielen Anwendungsbereichen als optimale Antriebslösung bewähren.
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In der Stoffaufbereitung der Papiermaschinen werden je nach Papierart Holz- und Zellstoff sowie Altpapierfasern in einem bestimmten Verhältnis gemischt und in Wasser gelöst. Auch chemische Füll- und Hilfsstoffe werden beigemischt. Diese aggressive Flüssigkeit muss immer wieder „umgerührt“ werden. Der hierbei verwendete Druckluftmotor ist extrem robust. Die Deprag Druckluftlamellenmotoren aus Edelstahl eignen sich schon auf Grund ihrer Konstruktion für den Einsatz unter Extrembedingungen. Sie sind säure- und hitzeunempfindlich, wasserdampfbeständig, leistungsstark und langlebig.
Druckluftmotoren für die Papierindustrie sind komplett abgedichtet
Die Druckluftlamellenmotoren der Motorbaureihe 67 von Deprag Schulz sind serienmäßig mit einem Edelstahlgehäuse gefertigt. Alle Motoren, die für die Papierindustrie zum Einsatz kommen, werden vollkommen abgedichtet, es kann weder Leckageluft austreten, noch Verschmutzung aus der Umgebung in den Motor eindringen. Die Abtriebsspindel aus hochwertigem rostfreiem Edelstahl ist unempfindlich gegenüber aggressiven Chemikalien. Sie verfügt über eine besonders widerstandsfähige Radial-Wellen-Dichtung. So sind diese Edelstahlmotoren der ideale Antrieb im Feuchtraum und halten auch den säurehaltigen Stoffen in der Faseraufbereitung der Papierfabrik stand.
Druckluftmotoren finden auf Grund der vielen Ausführungsvarianten, der einfachen Bauweise, des geringen Leistungsgewichts, des großen Drehzahlbereichs oder auch der Explosionssicherheit ein breites Einsatzspektrum.
Beim Druckluftmotor wandelt sich Druckluft in kinetische Energie
Der Druckluftmotor arbeitet nach einem einfachen Prinzip. Die per Kompressor erzeugte Druckluft versetzt die Motorwelle in Rotation.
Beim Lamellenmotor geschieht das so: Der in einem exzentrischen Zylinder umlaufende Rotor wird in Bewegung gesetzt. In seinen Schlitzen stecken Lamellen, die durch Zentrifugalkraft nach außen gegen die Zylinderwand gedrückt werden. Es bilden sich Arbeitskammern für die sich ausdehnende Druckluft. Über die Expansion der komprimierten zugeführten Luft wandelt sich die Druckluft in kinetische Energie - die Drehbewegung entsteht.
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