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Realisierte Automatisierungspotentiale
In Aesculaps ausgewiesener Benchmark Factory in Tuttlingen sind zahlreiche CATIA-Systeme im Einsatz. „Unser Ziel in Tuttlingen ist ganz klar: die weitere Fokussierung auf CATIA. Das System unterstreicht zum einen unseren Innovationscharakter. Zum anderen erschließt uns CATIA sehr große Potentiale zur Standardisierung unserer Konstruktion und NC-Programmierung“, sagt Thomas Meurer, Head of CAD and R&D Solutions. „Sehr viele aufwendige Tätigkeiten können dadurch in einem System vollständig automatisiert werden. Unsere Programmierer sind mit der abgestimmten CATIA-Lösung spürbar zufrieden.“
Die Umsetzung ist das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit des betreuenden CATIA-Partners TATA sowie der CENIT. CENIT war im Fertigungsumfeld für die Methodenentwicklung und Festlegung der Programmierrichtlinien zuständig. Die CAD-Methodik hat dabei der CATIA-Partner eingebracht. An der Schnittstelle CAD-CAM stimmten sich beide CATIA-Partner eng ab, so dass Aesculap nun über einen durchgängigen Prozess von der Konstruktion bis zur Fertigung der Implantate verfügt.
Mittlerweile sind 100 Maschinen für die unterschiedlichsten Technologien, z. B. 2.5D- bis 5-Achs-Fräsen, Drehen, Draht- und Laserstrahlschneiden, an CATIA mit Hilfe der fertigungsorientierten FASTSUITE von CENIT angebunden. Die Module aus der FASTSUITE erlauben eine sichere, technologische Programmierung.
Der Erfolg spricht sich immer schnell herum
Motiviert durch die starke Reduzierung der Programmierzeiten und der nachhaltigen Steigerung der Flexibilität bei Änderungen, wurde auch am Standort Suhl der Wunsch laut, die erfolgreiche Vorgehensweise aus Tuttlingen zu übernehmen.
Der durchgängige Prozess wird dort für sogenannte Maulteile für die Gewebsentnahme realisiert. In Zuge der Umstellung veränderte sich auch gleich der Prozess. „Zur Verbesserung der Effizienz bei gleicher Genauigkeit mussten wir Bestehendes in Frage stellen und neue Wege gehen. In unserem Fall bedeutete dies: Wir fertigen das Produkt aus dem Vollmaterial und verzichten auf den Schmiederohling“, beschreibt Dr. Joachim Schulz die Lösungsfindung.
Das Maulteil wird jetzt gedreht und gefräst. Anschließend werden die Schneiden in einem weiteren Arbeitsgang geschliffen. Damit die geforderte Präzision erzielt wird und gleichzeitig keine Nacharbeit anfällt, haben die CAD/CAM Spezialisten von CENIT ausgefeilte Fertigungsstrategien umgesetzt. (Mehr Infos nach dem Umblättern)
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