3D-CAD-Software 3D-Konstruktion beschleunigt Vertriebs- und Konstruktionsprozess
SMB Sondermaschinenbau Wildau setzt auf die 3D CAD-Software Autodesk Inventor und speichert die Konstruktionsdaten im Autodesk Vault. Die Implementierung der Systeme wurde von Eplan-Consultants unterstützt.
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Die SMB Sondermaschinenbau Wildau entwickelt und fertigt Sondermaschinen und -anlagen, u.a. Transport- und Handlingssysteme, Adjustageanlagen sowie Sonderkonstruktionen vor allem für die Stahl- und Nichteisenindustrie. Das Unternehmen setzt dabei auf die 3D CAD-Software Autodesk Inventor und speichert die Konstruktionsdaten im Autodesk Vault. Die Implementierung der Systeme wurde von Eplan-Consultants unterstützt.
Für das Fördern, Transportieren und Handhaben von Gegenständen gibt es viele Anbieter, und der Anwender kann sich oft aus Kataloglösungen bedienen. Wenn aber 50 oder 80 t schwere Komponenten präzise positioniert werden müssen, gibt es nur wenige Spezialisten, die entsprechende Anlagen entwickeln und herstellen können. Der Engineering-Aufwand ist dabei hoch, da derartige Anlagen grundsätzlich individuell entwickelt werden. Hier ist also klassischer Sondermaschinenbau gefragt. In diesem Metier hat der Sondermaschinenbau in Wildau bei Berlin eine gute Marktposition.
Das Unternehmen blickt auf eine mehr als 100jährige Tradition zurück. Am Standort Wildau ließ sich im Jahr 1897 die „Berliner Maschinenbau Actien-Gesellschaft“ (BMAG; vormals Lokomotivenfabrik Schwartzkopff) nieder, die neben Lokomotiven u.a. auch Hochdruckkompressoren fertigte.
Ein Spezialist für „schwere Fälle“ der Handhabungstechnik
Zu DDR-Zeiten war der Standort in den SKET-Verbund eingegliedert, verselbständigte sich 1990 als Schwermaschinenbau AG und gehört seit 1995 zur Hydraulik Nord-Gruppe. In den vergangenen zehn Jahren gelang es dem Unternehmen, neue Geschäftsfelder zu erschließen. Geschäftsführer Dipl.-Ök. Ben Werschky: „Wir arbeiten noch immer für die Stahlindustrie, entwickeln aber z.B. auch Handhabungsanlagen für die Nutzfahrzeugindustrie und für die Beschickung von Industrieöfen sowie Prüfeinrichtungen für die Luftfahrttechnik.“
Der Nutzen der 3D-Konstruktion bei solchen Aufgaben ist unbestritten. Die Verantwortlichen von SMB zögerten aber zunächst mit der Einführung eines 3D CAD-Systems und hatten dafür einen guten Grund: „Als wir uns ab 2002 erstmals mit diesem Thema beschäftigten, war es nicht klar, welcher der vielen Anbieter sich am Markt durchsetzen würde. Wir wollten aber auf jeden Fall ein zukunftssicheres System einsetzen, das eine breite Marktbasis hat und deshalb entsprechend gepflegt und weiterentwickelt wird. Ein solches System bietet uns auch den Vorteil, dass die Komponentenanbieter entsprechende CAD-Daten anbieten, die für uns direkt lesbar sind.“ (Mehr Infos nach dem Umblättern)
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