3D-CAD-Software

3D-Konstruktion beschleunigt Vertriebs- und Konstruktionsprozess

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Vault-Nutzung an die Unikatfertigung angepasst

Für die Nutzung des Autodesk Vault als zentralen Datenspeicher haben Eplan und SMB ein Konzept entwickelt, das mit den Projekten wächst. Thomas Blisse: „Da wir reinen Sondermaschinenbau betreiben, werden die Module, mit denen wir arbeiten, oft noch projektspezifisch variiert. Eine reine Konstruktion aus dem Baukasten gibt es bei uns also nicht.“

Dennoch ist es natürlich das Bestreben von SMB, möglichst viele Gleichteile zu verwenden. Dies will man mit dem Vault erreichen: „Im Vault hinterlegen wir freigegebene Grundmodule für definierte Aufgaben, die wir für die einzelnen Projekte aber jeweils kopieren und bei Bedarf auch abändern.

Das bedeutet zwar höheren Aufwand in der Datenhaltung, weil wir für jede Anlage den kompletten Zeichnungssatz speichern. Das bringt uns aber die zusätzliche Flexibilität, die wir benötigen. Und jedes Projekt bleibt ein Unikat – in der Realität und als Fertigungszeichnung im Vault.“

Lieferantenbauteile z.B. der elektrischen Antriebstechnik sowie die projektübergreifend verwendeten Hydraulikkomponenten wie Pumpen, Motoren und Zylinder sind ebenfalls als Bibliothek im Vault hinterlegt. Der Konstrukteur kann sie einfach mitsamt allen hinterlegten Daten per Mausklick in seine Zeichnung einfügen.

Höhere Effizienz schon in der Konstruktion

Mit den ersten Inventor-Projekten hat SMB bereits gute Erfahrungen gemacht. Hagen Weiss: „Es ist noch zu früh, um konkret zu benennen, wie viel Zeit wir sparen. Aber wir sehen an vielen Stellen eine deutliche Beschleunigung des Konstruktionsprozesses. Zudem werden Inkonsistenzen schneller erkannt, so dass es weniger Fehler gibt, die zu späterem Zeitpunkt beseitigt werden müssen.“

Und die Zusammenarbeit der Abteilungen wird verbessert: „Die Elektrokonstruktion, die mit Eplan Electric P8 arbeitet, ist begeistert: Sie kann anhand der 3D-Modelle zum Beispiel viel besser Kabellängen und andere Parameter ermitteln.“

Als einer der nächsten Schritte ist die Verbindung des 3D-CAD mit der Produktionsplanung und –steuerung (PPS) vorgesehen. Der Vault bietet dafür beste Voraussetzungen. Thomas Blisse: „Auch aus diesem Grund haben wir die höchste Ausbaustufe, den Vault Professional gewählt. Wenn die CAD-Daten direkt an das PPS-System übertragen werden können, wird der Workflow im Einkauf beschleunigt und wir arbeiten nochmals effizienter.“ (hö)

* Birgit Hagelschuer; Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Eplan Software & Service, Monheim am Rhein

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:32682200)