3D-Druck 3D-Druckroboter fertigt aufwendige technische Bauteile

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Der Fachbereich Architektur der Fachhochschule Münster hat einen 3D-Druckroboter, der in allen Freiheitsgraden drucken kann. Dadurch lassen sich großformatige und unkonventionelle Kunststoffbauteile herstellen – auch für interessierte Betriebe der Region.

Prof. Ulrich Blum (l.) und Moritz Wesseler freuen sich auf weitere Studierendenprojekte wie das von Desislava Paneva und auf Kooperationsprojekte mit Unternehmen, die den digitalen 3D-Druckroboter testen möchten. (Bild:  FH Münster/Luca Stroscher)
Prof. Ulrich Blum (l.) und Moritz Wesseler freuen sich auf weitere Studierendenprojekte wie das von Desislava Paneva und auf Kooperationsprojekte mit Unternehmen, die den digitalen 3D-Druckroboter testen möchten.
(Bild: FH Münster/Luca Stroscher)

Fassadenelemente mit Strukturen, die wie geschnitzte Kunstwerke aussehen, Fensterrahmen und technische Module: 3D-Druckroboter können alles Mögliche drucken, von ganzen Häusern oder Brücken bis hin zu Möbeln und industriellen Bauteilen. Am Fachbereich Architektur der Fachhochschule Münster ist nun auch ein 3D-Druckroboter im Einsatz. „Damit sind wir einige von ganz wenigen Hochschulen bundesweit, die über so eine Anlage verfügen“, erklärt Moritz Wesseler. „Unsere Studierenden können sich jetzt noch intensiver mit Robotik und digitaler Fabrikation beschäftigen und unschätzbare praktische Erfahrungen sammeln“, so der wissenschaftliche Mitarbeiter der MSA.

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„Die Kompetenzen, die sie im Umgang mit dem 3D-Druckroboter erwerben, lassen sich auch auf andere Geräte, wie zum Beispiel eine CNC-Fräse, übertragen – denn egal, ob man etwas druckt oder Material abträgt, die notwendigen Berechnungen für die dreidimensionale Modellierung sind identisch“, erläutert der Doktorand. Er selbst ist schon lange fasziniert von den immensen Möglichkeiten des 3D-Drucks. Bereits während seines Masterstudiums hat er ein Start-up zur digitalen Fertigung ungewöhnlicher Bauteile gegründet.

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In seiner Doktorarbeit beschäftigt sich Wesseler ebenfalls mit 3D-gedruckten strukturellen Bauteilen, die als Fassadenelemente, Brüstung oder Geländer genutzt werden können. Er untersucht, wie sich parametrisches Design und parametrische FEM-Simulation zur einer integrierten isogeometrischen Analyse dieser Bauteile verbinden lassen: „Das Besondere dabei ist, dass das Entwurfsmodell und das numerische Analysemodell identisch sind, was zu höherer Effizienz und Genauigkeit führt.“

Regionalen Unternehmen können 3D-Druckroboter testen

Die MSA bietet regionalen Unternehmen an, den neuen 3D-Druckroboter der Hochschule mit ihren eigenen Produkten selbst zu testen. „Diese Art der digitalen Fertigung bietet Industriebetrieben ganz neue, ungewöhnliche Gestaltungsmöglichkeiten“, betont Prof. Ulrich Blum. „Ein weiterer Vorteil ist, dass sie Ressourcen und Personal einsparen können, da weniger Material benötigt wird und aufwendige Montageschritte wegfallen“, so der Professor für Digitales Entwerfen und Konstruieren.

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