Stahl Grüne Schienen: Bahnbrechender Erfolg für nachhaltige Mobilität
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Grüne Schienen aus CO2-armem Stahl ermöglichen es Schienennetzbetreibern die CO2-Emissionen von Zügen nochmals zu reduzieren. Die französischen Tochtergesellschaften des Saarstahl Konzerns, Saarstahl Rail und Saarstahl Ascoval, haben hierzu dekarbonisierte Schienen entwickelt.
Die staatliche französische Eisenbahngesellschaft (Société Nationale des Chemins de Fer Français) SNCF hat nach einer Lösung zur Dekarbonisierung von Schienen gesucht und bei dem langjährig bewährten Lieferanten Saarstahl Rail den geeigneten Entwicklungspartner gefunden. Doch um dekarbonisierte Schienen zu produzieren bedarf es einem nachhaltigen Herstellungsverfahren und dem Einsatz von 100 Prozent recyceltem Stahlschrott. Hierfür ist ein ausreichend großer Vorrat aus Industrieschrott und - abhängig von der gewünschten Stahlspezifikation - bis zu 70 Prozent Altschienen sowie anderen Stahlkomponenten aus Eisenbahnnetzen erforderlich. Deshalb kauft Saarstahl Rail von Schienennetzbetreibern Altschienen und Stahlschrott aus dem Netzwerk an, um diese bei Saarstahl Ascoval zu recyceln.
Herstellungsverfahren verursacht bis zu 70 Prozent weniger CO2-Emissionen
In Saint-Saulve nahe Lille schmilzt Saarstahl Ascoval den Rohstoffmix in einem Elektrolichtbogenofen (EAF) ein und gießt den so entstandenen Schienenstahl zu Vorblöcken. Diese werden mit dem Zug zur Schienenfabrik Saarstahl Rail in Hayange nördlich von Metz geliefert und dort zu grünen Schienen gewalzt. Verglichen mit herkömmlichem Schienenstahl, der aus den Rohmaterialien Eisenerz und Kohle in einer Hochofenroute mit Sauerstoffkonverter entsteht, verursacht das neue Herstellungsverfahren bis zu 70 Prozent weniger CO2-Emissionen: Wurden bislang 2,61 Tonnen CO2 je Tonne Stahl emittiert, sind es bei diesem neuen Prozess nur noch 0,77 Tonnen je Tonne Stahl.
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