Messtechnik
„Zukünftige Auslegungen schneller zur Produktreife bringen“

Von konstruktionspraxis 5 min Lesedauer

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Unter dem Einfluss von Fliehkräften dehnen sich Rotoren aus. Um diese Verformungen zu erkennen und auszuwerten, braucht es ausgefeilte Messverfahren. Welche Vorteile hier das Rotational Optical Strain System (ROSS) von Schenck Rotec bietet, erklärt Matthias Hartnagel, Teamleiter im Technical Consulting bei der Schenck Rotec, im Gespräch mit konstruktionspraxis.

Grundeinheit eines im Aufbau befindlichen Schleuderstands.(Bild:  Schenck Rotec)
Grundeinheit eines im Aufbau befindlichen Schleuderstands.
(Bild: Schenck Rotec)

Um was für eine Art Messystem handelt es sich beim Rotational Optical Strain Systems von Schenck?

Matthias Hartnagel: Es handelt sich um ein berührungslos messendes Verfahren, dass die Dehnung von Rotoren unter Fliehkrafteinfluss bei sehr hohen Drehzahlen erfassen und darstellen kann. Die Dehnung von Bauteilen ergibt sich aus der lokalen Verschiebung durch Kräfte, die an dem Bauteil ziehen. Die lokale Dehnung steht in direktem Verhältnis zu den Spannungszuständen, die wiederum als maßgebliche Größe für die Auslegung des Bauteils von größtem Interesse sind. Daher ist die Technologie ein deutlicher Mehrwert für die Entwickler von rotierenden, hochbelasteten Teilen.