Indy Autonomous Challenge Wie virtuelle Rennen in der Cloud möglich sind

Quelle: D-Space 2 min Lesedauer

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Wenn am 6. September die schnellsten autonomen Rennwagen der Welt auf dem Indianapolis Motor Speedway an den Start gehen, schlagen die Uni-Teams ein neues Kapitel bei der Weiterentwicklung ihrer Fahrzeug-Controller auf: Auf virtuellen Rennstrecken können sie ihre AI-Driver weiterentwickeln sowie Leistung und Sicherheit erhöhen.

Mit den Cloud Racing Services von D-Space können sich Teams neben den Rennen auf den Rennstrecken zu virtuellen Rennen verabreden und mit unterschiedlichen Setups gegeneinander antreten oder mehrere eigene virtuelle Fahrzeuge mit unterschiedlichen Setups auf die virtuelle Teststrecke schicken. (Bild:  D-Space)
Mit den Cloud Racing Services von D-Space können sich Teams neben den Rennen auf den Rennstrecken zu virtuellen Rennen verabreden und mit unterschiedlichen Setups gegeneinander antreten oder mehrere eigene virtuelle Fahrzeuge mit unterschiedlichen Setups auf die virtuelle Teststrecke schicken.
(Bild: D-Space)

D-Space, Anbieter von Simulations- und Validierungslösungen, hatte seine Partnerschaft mit der Indy Autonomous Challenge (IAC) zu Beginn des Jahres ausgebaut und unterstützt die Hochschulrennteams seitdem nicht nur mit Bordcomputern, sondern auch mit Simulationssoftware, Training und Support. Als Software-in-the-Loop-Technologiesponsor der IAC stellt D-Space den Teams die Simulationslösung Simphera zur Verfügung – ein Framework, das Simulationsmodelle, Testautomatisierung, Testanalyse und eine Simulationsplattform umfasst und weitere Komponenten wie HIL-Simulatoren integrieren kann.

Mit dem erweiterten Funktionsumfang sind die Teams in der Lage, ihre AI-Driver Software in der Cloud umfassend und schnell zu testen.

Raimund Sprick, Senior Manager Automated Driving and Software Solutions, D-Space

Grünes Licht für virtuelle Rennen

Im Vorfeld des Rennens hatte D-Space den Teams die Simulationslösung, die einen digitalen Zwilling der Rennwagen der Indy Autonomous Challenge (IAC) und Modelle der Rennstrecke von Indianapolis zur Verfügung stellt, aufgebaut und für die Desktop-Nutzung bereitgestellt.

Pünktlich zum Rennen in Indianapolis gibt D-Space nun grünes Licht für das nächste Level der Simulation: Mit den Cloud Racing Services können sich Teams neben den Rennen auf den Rennstrecken zu virtuellen Rennen verabreden und mit unterschiedlichen Setups gegeneinander antreten oder mehrere eigene virtuelle Fahrzeuge mit unterschiedlichen Setups auf die virtuelle Teststrecke schicken.

Bordcomputer ermöglichen Echtzeitsteuerungen

D-Space ist bereits seit zwei Jahren exklusiver On-Vehicle Computer Technology Sponsor und stellt die Bordcomputer für die IAC bereit. Jeder IAC-Rennwagen fährt mit der D-Space Autera Auto-Box. Der robuste und leistungsstarke Zentralrechner liest Daten von Lidar- und Radarsensoren und Kameras sowie von Bussen und Netzwerken im Fahrzeug, verarbeitet sie und liefert Echtzeitsteuerungen und -befehle für die vollautonomen Rennwagen.

Konstruktionsleiter Forum

Produktentwicklung neu denken

Der Schlüssel für den Erfolg eines Unternehmens liegt in Konstruktion und Entwicklung. Hier entstehen innovative Produkte, die die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Doch kennen Sie die Herausforderungen der Produktentwicklung im 21. Jahrhundert?

Das Konstruktionsleiter Forum will Konstruktions- und Entwicklungsleiter für Hürden sensibilisieren, sowie Tools und Methoden aufzeigen, um innovative Ideen strukturiert zu entwickeln und den Produktentstehungsprozess so schlank und effizient wie möglich zu gestalten.

urch die Integration der Simphera-Software-in-the-Loop-Lösungen von D-Space können unsere Teams nun virtuelle Umgebungen nutzen, um ihre KI-Algorithmen mit bemerkenswerter Genauigkeit und Geschwindigkeit zu verfeinern und zu validieren. Diese Initiative beschleunigt nicht nur den iterativen Testzyklus, sondern bereichert auch den Wissenstransfer zwischen simulierten Umgebungen und praktischen Anwendungen und stellt sicher, dass die Teams mit sicheren und effizienten autonomen Systemen Spitzenleistungen erzielen.

Paul Mitchell, Chairman und Präsident des IAC

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