Produktentwicklung
Wie virtuelle Methoden die Time-to-Market verkürzen

Ein Gastbeitrag von Jana Speidel, Senior Expert Consultant, und Jan Berner, Leiter Technik und Prozesse, beide EDAG Group 5 min Lesedauer

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Die Produktentwicklung steht heute vor komplexen Herausforderungen, die durch digitales Engineering und virtuell unterstützte Entwicklung vereinfacht werden. So verkürzt sich die Time-to-Market und die Kosten sinken deutlich.

Virtuelle Entwicklung mit digitalen Zwillingen verkürzt die Time-to-Market. Simulationstechnik, KI-gestützte Analyse und Hardware-in-the-Loop-Lösungen beschleunigen die Entwicklung.(Bild:  © SKIMP Art - stock.adobe.com)
Virtuelle Entwicklung mit digitalen Zwillingen verkürzt die Time-to-Market. Simulationstechnik, KI-gestützte Analyse und Hardware-in-the-Loop-Lösungen beschleunigen die Entwicklung.
(Bild: © SKIMP Art - stock.adobe.com)

Die Zeiten in der Produkt- und Produktionsentwicklung sind herausfordernd. Autonome Systeme, Elektrifizierung und komplexe IT-Architekturen erhöhen die Komplexität in nahezu allen Branchen. Zudem wächst der Zeitdruck. Kürzere Produktlebenszyklen und globaler Wettbewerb verlangen immer schnellere Markteinführungen. Um leistungsstarke und sichere Produkte in diesem Marktumfeld zu schaffen, sind optimierte Prozesse unerlässlich. In klassischen Entwicklungsprozessen werden Module und Systeme entworfen, getestet und verbessert. Diese Tests an der Hardware müssen zudem für aussagekräftige Ergebnisse oft wiederholt werden. Dadurch entstehen hohe  Entwicklungszeiten bis zur Produktfreigabe. Unternehmen stehen daher vor der Aufgabe, ihre Entwicklungsprozesse zu überdenken und durch digitale Methoden effizienter zu gestalten.