Photoelektrische Sensoren

Wie photoelektrische Sensoren den Füllstand von Werkzeugträgern messen

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Reichweiten der Sensoren bis zu 4 Meter

Aufgrund des relativ hohen Anteils an reflektiertem Licht liegen die erzielbaren Reichweiten der eingesetzten Contrinex-Sensoren bei bis zu 4 m. Dabei verhindert der Polarisationsfilter, dass das reflektierte Licht anderer Objekte den Empfänger erreicht. Das gestattet die zuverlässige Erfassung von reflektierenden Teilen wie den Metallwerkstücken im vorliegenden Beispiel. Sensorversionen mit exzellenter Hintergrundunterdrückung erlauben sogar die ultra-zuverlässige Zielerfassung auch bei hellen Hintergründen.

Die Reflexlichtschranke schaltet, wenn der Lichtstrahl unterbrochen wird. Auch die Reflexlichttaster an den Werkstückträgern funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip. Hier befinden sich Sender und Empfänger ebenfalls in einem Gehäuse. Das gepulste Licht der Sendediode wird jedoch nicht gezielt von einem Reflektor sondern diffus von einem Objekt beliebiger Form und Farbe reflektiert. Ein Teil dieser Reflexionen gelangen zurück zum Empfänger. Ist die Empfangsenergie hoch genug, schaltet der Ausgang. Dabei hängt die erzielbare Reichweite des Sensors von Größe, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit des Objekts ab. Sie kann mit dem eingebauten Potentiometer innerhalb weiter Grenzen verändert werden. Der LTS-1120-Schalter überzeugt mit einem Schaltabstand von 300 mm. Bei der Lichtschranke LRS-1120 beträgt dieser gar 1500 mm.

Flexibel einsetzbar bei rauen Umgebungsbedingungen

Dank ihres robusten zylindrischen Metall- beziehungsweise quaderförmigen Kunststoffgehäuses und der vergossenen Elektronik sind die photoelektrischen Miniatursensoren schock- und vibrationsresistent. Damit empfehlen sie sich für die generelle Automation in der Druck- und Verpackungsindustrie sowie im allgemeinen Werkzeugmaschinenbau und für elektronische Baugruppen oder mechanische Handlingsysteme – auch bei rauen Umgebungsbedingungen.

Aufgrund ihrer geringen Größe sind sie ideal geeignet für Anwendungen mit begrenzten Platzverhältnissen. Speziell für Applikationen in sehr schwer zugänglichen Bereichen bietet Contrinex zusätzlich Lichtleiterverstärker an. Mit Biegeradien von 2 mm gestatten sie eine genaue und zuverlässige Objekterfassung auch unter diesen erschwerten Bedingungen. Die Lichttaster erfassen ihr Ziel geschwindigkeitsunabhängig und akkurat in einer Reaktionszeit von 0,5 ms. Ein sichtbares Rotlicht erleichtert die Einstellung. Zudem zeigen bei beiden von Famag verwendeten Schaltertypen zwei eingebaute LEDs den Schaltzustand und die Funktionsreserve der Sensoren an.

Sensoren in zahlreichen Varianten

Neben den photoelektrischen Miniatursensoren umfasst das Contrinex Lichttaster-Sortiment drei weitere grundsätzliche Schaltergrößen in zylindrischer oder kubischer Bauform an. Insgesamt zählen folgende Größen zum Angebot:

  • Subminiatur (kubisch: 5 mm x 7 mm und 13 mm x 21 mm; zylindrisch: Durchmesser 4 mm und M5)
  • Miniatur (kubisch: 30 mm x 30 mm; zylindrisch: M12)
  • Klein (kubisch 40 mm x 40 mm; 40 x 50 mm; zylindrisch: M18)
  • Kompakt (kubisch: 50 mm x 50 mm und größer)

Famag konnte für den Einsatz in der automatisierten Zuführung auf die Standardausführung der Miniatursensoren zurückgreifen. „Wir mussten lediglich die Empfindlichkeit der Lichttaster über das eingebaute Potentiometer einstellen und sie sehr präzise zu den Werkstücken anordnen, da diese aus Metall sind und damit ebenfalls reflektieren“, sagt Frank Hager. Sein Unternehmen verbaut nicht nur erfolgreich Reflex-Lichtschranken von Contrinex. Bei der Konstruktion aller Maschinen mit Positionsabfragen verlässt sich Famag auch auf die induktiven Sensoren des Schweizer Sensorikspezialisten. (jv)

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